Trotz Regen gute Stimmung - Evangelisches GeMaindefest im Ludwig-Steil-Haus

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Für Gaumenfreuden sorgte auch der Reibekuchenstand. (Foto: Gerd Kaemper)
 
Franzu Schwesig drehte gekonnt die Zuckerwatte. (Foto: Gerd Kaemper)

Ina Wohlfromm vom Festkomitee brachte es schon um 8 Uhr auf den Punkt.
Viele Helferinnen und Helfer kamen, um für das Fest aufzubauen. „Das Wetter schockt uns nicht. Inzwischen haben wir mit verregneten Festen Erfahrung und wissen, wo wir was aufbauen,“ erklärte Küsterin Ulrike Wardenbach gelassen, um dann den Aufbau des Reibekuchenstandes zu organisieren.

Als um 11 Uhr das Fest mit einem Gottesdienst begann, waren Haus und Vorplatz wetterfest hergerichtet.
„Damit aus Fremden Freunde werden“ lautete das diesjährige Motto, angelehnt an das Jahresmotto der Evangelischen Kirche Deutschlands: „Reformation und Toleranz“.
„Wir wollen eine einladende Gemeinde sein, in der wir uns mit Achtung und Respekt begegnen, Gemeinschaft von Jung und Alt erleben und miteinander feiern“, erläuterte Anita Krauß-Janßen vom Festkomitee. Einladen ließen sich auch türkische Kindergarteneltern, die Süßes und Deftiges aus der Küche ihrer Heimat präsentieren, in friedlicher Nachbarschaft mit dem reichen Kuchen- und Tortenbuffet.
Außerdem wurden Reibekuchen, Pommes und Gegrilltes, Gulaschsuppe, Frikadellen und Schmalzstullen gereicht. Neu auf dem Fest: frisch hergestellte Zuckerwatte. Franzi Schwesig vom Kindergottesdienst-Team drehte das Holzstäbchen gekonnt in der großen Schüssel: „Wir machen das zum ersten Mal und freuen uns über die große Nachfrage.“ Im Anschluss an den Gottesdienst wurde die Hüpfburg und die Aktionsbaustelle für Kinder eröffnet, nebenan lieferten sich die Schachspieler einen Schlagabtausch.
Draußen positionierte sich der Löschzug Heide mit Feuerwehrauto und Spritzwand.„Unser vielfältiges Programm weist den wahren Reichtum der Gemeinde auf“, freute sich Pfarrerin Monika Vogt, „dazu gehört viel Musik“. Seit wenigen Jahren existiert mit den Friedensbläsern unter Leitung von Armin Rosa wieder ein Posaunenchor in der Kirchengemeinde, der mittags das Bühnenprogramm im großen Saal eröffnete. Auch Bezirksbürgermeister Hans Balbach richtet ein Grußwort aus. Die Aufführungen der beiden evangelischen Kindergärten (Martin-Luther-Kinderhaus und Ludwig-Steil-Kita) erwiesen sich wieder als Besuchermagnenten: Die Kinder präsentierten die Geschichte vom bunten Elefanten Elmar. Mitten im großen Saal zwischen Kuchen und Musik stand das Modell des geplanten Gemeindezentrums am Alten Markt und erfreute sich großen Interesses. Im Herbst 2013 soll mit dem Bau begonnen werden.
Sichtlich stolz begrüßte Pfarrer Frank Dressler jugendliche Musiker und ehemalige Konfirmanden, die nachmittags die Bühne enterten: Die Duos Dora Jüntgen und Jan Niklas Eilers sowie Rosa Berndt und Simon Böddeker präsentierten gekonnt aktuelle Hits. Mit der Wattenscheider Band „Basement“ wurde zum Schluss die härtere Gangart angeschlagen, mit dabei Geburtstagskind und Gitarrist Tobias Wessels, Robin Streier (Drums), Stefan Kohlleppel (Gitarre) und wieder Simon Böddeker (Bass und Gesang). „Das rockt!“, rief der zehnjährige Pierre und freut sich.
Presbyterin Ina Wohlfromm zieht Bilanz: „Familienfreundliche Preisgestaltung und kinderfreundliches Angebote waren uns wichtig. Das hat gut funktioniert, wir sind sehr zufrieden.“ Die Gesamtbesucherzahl schätzt sie auf „gut 600 Menschen“.
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