"Fahrradmod": Ausstellung mit Comic-Bildern in der städtischen Galerie im "Centrum" eröffnet

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(Foto: privat)

Rund 250 Personen, davon viele stilecht gekleidet und leicht als Mods zu erkennen, kamen zur Ausstellungseröffnung von Tobi Dahmens Comic „Fahrradmod“ in die Galerie im Centrum. Darunter viele Freunde aus seiner Schulzeit, weitgereiste Anhänger der Mod-Szene und sogar sein ehemaliger Kunstlehrer.

Nach der Begrüßung durch die Kulturbeauftragte der Stadt Wesel, Heike Kemper, und dem Grußwort durch die stellvertretende Bürgermeisterin Marlies Hillefeld gab Frau Dr. Christine Vogt, Direktorin der Ludwigsgalerie im Schloss Oberhausen eine Einführung.
Anschließend kamen die drei Hauptprotagonisten Markus Scholten, Bernd Reuter und Christoph Küster zu Wort. Interviewt durch den Ersten Beigeordneten der Stadt Wesel, Daniel Kunstleben, erzählten sie von damals. Wo bekam man die Kleidung her? Wenn nicht aus Düsseldorf, dann selbst genäht. Was machte man am Wochenende? Ging in die Alte Post, dem heutigen ART in Flüren.
Die drei sowie Tobi Dahmen selbst hatten sichtlich viel Spaß und hätten den ganzen Abend etwas zu erzählen gehabt. Untermalt wurde die Ausstellung durch Musik der 60er Jahre, aufgelegt durch Markus Scholten.

Im vorderen Teil der Ausstellung, die noch bis zum 21. August im Centrum zu sehen ist, findet man eine Original Lambrett, eindeutig zu erkennen als Fahrzeug eines Mods. Es folgt ein Zimmer mit Möbeln aus dem Jugendzimmer von Tobi Dahmen, bestückt mit Postern und diversen Kleinigkeiten von damals.
Einige Wände zieren großflächig Zeichnungen seines Comics, die eine besondere Anziehungskraft auf Betrachter ausüben. In Vitrinen finden sich die Vorarbeiten zu den Comicseiten und viele Fotos. Der ein oder andere hat sich darauf wieder erkannt.

„Fahrradmod“ ist eine autobiographische Graphic Novel über eine Jugend in Wesel und die örtlichen Subkulturen der achtziger und neunziger Jahre. Es ist eine Geschichte über das Leben am Niederrhein, über Freundschaft und den eigenen Platz. Den hat er gefunden. In einer emotionalen Rede dankte Tobi Dahmen seiner Familie, besonders seiner Frau und seinen Kindern.

(Bilder zum Beitrag: Stadt Wesel)
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