Park-Notstand in Schepersfeld

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Bei dem Bürger-Stammtisch im März wurde die Parksituation im Quartier Schepersfeld ausführlich erörtert. Die anwesenden Bewohner*innen begrüßen grundsätzlich, dass in Schepersfeld eine rege Bautätigkeit besteht, weil dadurch trotz des demographischen Wandels die Bevölkerungszahl gehalten beziehungsweise gesteigert werden kann. Das wiederum wirkt sich positiv insbesondere auf den Erhalt der Grundschule und der Kindertagesstätten aus.

Die Teilnehmer*innen mahnten aber auch ausreichende Parkmöglichkeiten an. Schon heute gibt es punktuell keine ausreichenden Parkplätze. Teilweise müssen Kraftfahrer in ihrer Not nicht ganz ordnungsgemäß ihr Fahrzeug abstellen, wie berichtet wurde. Es ist deshalb unerläßlich, daß Bauherren ausreichende Parkmöglichkeiten mit einplanen und die Stadtverwaltung auf die Einhaltung der Planung achtet. Als Beispiel wurde unter anderem die Bebauung des Grundstücks an der Andreas-Vesalius-Straße Ecke Kraftstraße genannt. Dort sind freundliche und kernstadtnahe 22 Wohnungen entstanden. Nach allgemeiner Ansicht würden 33 Parkplätze benötigt; eineinhalb Parkplätze pro Wohneinheit. Eingerichtet wurden aber nur 26 Parkplätze plus zwei breite Flächen, vermutlich für Besucher. Die Stammtisch-Teilnehmer waren der Ansicht, dass allgemein mindestens zwei Parkplätze pro Wohneinheit vorzusehen sind.
Weiterer Parkprobleme gibt es an zwei weiteren Stellen Schepersweg Ecke Blücherstraße und Schepersweg 73-77.
Mit Sorge betrachten daher einige Schepersfelder*innen die Bebauung „Südlich vom Quadenweg“.
Ob grundsätzlich Tiefgaragen oder zentrale Parkplätze eine Lösung des allgemeinen Problems sind, müßte im Einzelfall geprüft werden.
Als fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt sollten Quartiersbewohner*innen zwar häufiger ihr Kraftfahrzeug stehen lassen, aber zur Erhaltung der Mobilität ist es unentbehrlich.
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