500 Flüchtlinge im alten Trapp-Gebäude - Weseler Unterkunft ist jetzt "quasi voll belegt"!

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Am Dienstagabend, 22. September, sind zwischen 22 und 23 Uhr weitere 115 Flüchtlinge von der Betreuungsstelle Dortmund mit Bussen zur Trappstraße in Wesel gekommen. Damit sind jetzt 488 Flüchtlinge in der Unterkunft an der Trappstraße in Wesel. "Die Einrichtung ist für 500 Personen ausgelegt und somit jetzt quasi voll belegt", lässt die Kreisverwaltung wissen.

Im ehemaligen Verwaltungsgebäude sind gut 200 Flüchtlinge untergebracht. Für die übrigen wurden auf dem weiträumigen Gelände Wohncontainer bereitgestellt. Auch die neu angekommenen Flüchtlinge sind wieder registriert und gesundheitlich untersucht worden.

„Diese neue logistische Herausforderung konnte dank der guten Zusammenarbeit aller Kräfte erneut gut bewältigt werden“, so Einrichtungsleiter Rainer Keller vom DRK.

Keller hatte den Leitungsposten am Dienstag von Rolf Heyerichs und dessen Stellvertreter Paul Stockhausen übernommen. Unterstützt wird Keller dabei von Günter Köster vom DRK. Zuvor hatte sich Landrat Dr. Ansgar Müller bei den ehemaligen Verwaltungsmitarbeitern für die gute Arbeit in der schwierigen Aufbauphase bedankt.

Derzeit unterstützen drei externe und sieben interne ehrenamtliche Dolmetscher das Helferteam. Ihre sehr gute Arbeit trägt maßgeblich zur bislang gelungenen Abwicklung aller notwendigen Aufgaben bei.

Vorstandsmitglied Lars Rentmeister, der die Einsätze in der Flüchtlingsunterkunft koordiniert, bedankt sich bei ihnen und bei den gut 100 Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks, des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes, der Johanniter Unfallhilfe, der Feuerwehren, der Bundeswehr und der Kreisverwaltung für die bislang geleistete „unglaublich gute Arbeit“.

Wer helfen will, kann sich beim Kreis unter der

Sammelnummer 0281 – 20 70

melden und Hilfsangebote, auch in Form von Dolmetschertätigkeiten, anbieten.

Hilfen können auch per Mail an: kreishilft@kreis-wesel.de angeboten werden. Dabei sollten neben dem Hilfsangebot auch der Name, die Anschrift und telefonische Erreichbarkeit/E-Mail Adresse angegeben werden.

Informationen erhält man auch über eine neu eingerichtete Internetseite „Kreis hilft“, die ab sofort online ist.
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