BislichBad wird nicht geschlossen

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Der Stadtrat hat nun heute einstimmig beschlossen, sich dem Bürgerbegehren "Bislichbad retten" anzuschließen.

Mindestens die nächsten zwei Jahre muss nun das Bad weiter durch die städtische Bäder GmbH betrieben werden.

Eine falsche politische Entscheidung konnte heute -Dank vieler Weseler Bürger- korrigiert werden.



Da das Stadtsäckel natürlich weiterhin klamm ist, soll natürlich weiterhin nach alternativen Lösungen für das Bad gesucht werden. Das ist auch richtig so, denn wenn sich eine Möglichkeit findet das Bad effizenter zu betreiben hilft das natürlich den Stadthaushalt zu entlasten.

Ob eine alternative Lösung nun wirschaftlich überhaupt realisierbar sein wird, muss noch durch eine gemeinsame Arbeitsgruppe von Stadt, Vereinen und natürlich der Bäder GmbH erarbeitet werden. Dazu ist in den nächsten Jahren nun auch die Gelegenheit.

Nutzungsgebühren müssen stabil bleiben:

Der nächste Ungemach lauert aber schon. Der Diskussion des Rats war zu entnehmen, dass eine Verhandlung über die Nutzungsentgelte im Raum steht. Einfach nur platt die Preise zu erhöhen wird aber -aufgrund der schon jetzt hohen Nutzungsgebühren- mit den Vereinen nicht zu machen sein. Das hätte nur zu Folge das Schwimmen lernen in Wesel nicht mehr für Familien bezahlbar wäre.


Schon jetzt haben viele Kinder eben nicht nach 10 Stunden das Seepferdchen in der Tasche bzw. an der Badehose, sondern drei Kurse oder mehr sind schon eher der Standard als die Ausnahme. Es ist auch gut so, dass Kinder sich langsam an das Thema Schwimmen herantasten können und nicht durchs Wasser getrieben werden, da die Kurse zu teuer werden. Für viele Familien -gerade wenn gleich mehrere Kinder schwimmen lernen müssen- sind schon die heutigen noch sehr moderaten Kursbeiträge nur sehr schwer aufzubringen Wenn die Nutzungsgebühren steigen, werden diese Preise aber nicht mehr zu halten sein. Schwimmen wird für die kleineren Einkommen nicht mehr bezahlbar sein.

Wir bauen daher vielmehr auf eine schrittweise Verbesserung der Auslastung und nicht auf eine pure Preishöhung.

Zukunftsweisend muss die Stadt nun endlich auch mit dem Thema "Kombibad" einen Schritt weiter kommen.
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