Rund ums Kunstgelenk: Informationstag des Marien-Hospitals Wesel am 12. November

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Das Endoprothetik-Zentrum (EPZ) des Marien-Hospitals Wesel wurde als erstes Zentrum für die operative Versorgung mit Kunstgelenken im Kreis Wesel im Mai 2014 zertifiziert. Hierzu war laut Klinik-Mitteilung. eine mehr als einjährige Vorbereitung notwendig.

Die Erst-Zertifizierung erfolgte durch die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), seitdem gibt es jährliche Überwachungsaudits, um zu überprüfen, ob das EPZ weiterhin alle Anforderungen erfüllt.

Um der Bevölkerung das Leistungsspektrum des Endoprothetik-Zentrums vorzustellen, findet dort am Samstag, 12. November, 10 bis 14 Uhr, erstmals ein Tag der Offenen Tür statt. Die Besucher erfahren sehr anschaulich viel Wissenswertes über Formen und Ursachen von Gelenkerkrankungen, Behandlungsmöglichkeiten und Therapieschritte.

Besonderer „Hingucker“: Das Team um Chefarzt Dr. Levent Özokyay öffnet die Tür des Operationssaals und zeigt eine simulierte Hüftprothesenversorgung – blutfrei an einer Puppe. Alles andere aber ist real: das Personal, die Instrumente, die Abläufe. Die Besucher können zusehen, wie das künstliche Gelenk an seinen Platz kommt. Kooperationspartner des EPZ zeigen berufsgruppenübergreifend, wie wichtig die Vor- und Nachsorge nach einem Eingriff ist.

Während dieses Programm im Marien-Hospital stattfindet, halten Ärzte des EPZ im direkt angrenzenden Haus der Gesundheit kurze Vorträge zu den Themen Arthrose, Wahl der Knie-Prothese, Hüftprothese mittel des muskelschonenden AMIS-Verfahrens und Narkose bei Prothesen-Operationen. Fünf Patienten, denen bereits ein künstliches Gelenk eingesetzt wurde, berichten den Besuchern über ihre Erfahrungen. Zur Krankengymnastik nach einer Endoprothetik-Operation werden im Reha-Zentrum der pro homine praktische Übungen erläutert und gezeigt.

Ärzte des EPZ stehen für individuelle Beratung zur Verfügung. Mit Informationsständen runden der Pflegedienst und der Sozialdienst des Marien-Hospitals sowie das Sanitätshaus und die Ambulante Reha-Einrichtung Lang (Dinslaken) das umfangreiche Programm ab.

Vorträge und Demonstrationen werden zwischen 10 und 14 Uhr in einer Art „Dauerschleife“ mehrmals angeboten, so dass niemand etwas verpasst. Die Organisatoren gehen davon aus, dass die Besucher in etwa zwei Stunden einen kompletten „Rundlauf“ absolvieren können.
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