Musikalisches Zeichen für Toleranz

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Mitglieder der Hardenstein-Gesamtschule, der Wittener Grenzfrei-Gruppe und der Werkstadt haben das „Welcome Festival“ auf die Beine gestellt.

„Wir wollen ein Zeichen für Toleranz setzen.“ Nicole Nies von der Werkstadt steht, gemeinsam mit der Grenzfrei-Gruppe und der Hardenstein-Gesamtschule für eine musikalische Willkommenskultur ein – mit dem „Welcome Festival“, das am Samstag, 5. November, in der Werkstadt-Halle stattfinden wird.

Insgesamt sieben Bands/Künstler aus den Bereichen Punk, Rap und Rock sowie mehrere DJs werden an diesem Tag das Haus rocken. „Mit dieser musikalischen Mischung möchten wir versuchen, so viele Leute wir möglich anzusprechen“, sagt Nicole Nies.
Die Werkstadt, die Hardenstein-Gesamtschule und die Grenzfrei-Gruppe haben sich Arbeit und Planung für das Festival geteilt, Mitglieder sich regelmäßig getroffen, um das Festival auf die Beine zu stellen. Das fing bei organisatorischen Dingen an und ging bis zum Booking der Künstler, das ebenfalls unter allen drei beteiligten Seiten aufgeteilt wurde. Insgesamt waren und sind etwa 30 Personen in die Veranstaltungsvorbereitung und –durchführung involviert.
Über finanzielle Probleme muss sich niemand Gedanken machen, denn das Festival wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und die LAG Soziokultur gefördert. Die Gagen der Künstler sind somit selbst dann gesichert, falls nicht genügend Besucher kommen sollten. Doch damit rechnen die Verantwortlichen erst gar nicht. „Das Welcome Festival soll wirklich für jedermann sein, daher nehmen wir auch keinen Eintritt, geben aber eine freiwillige Spendenempfehlung von fünf Euro. Das Geld wird Institutionen zugute kommen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren“, erklärt Nicole Nies.
Über soziale Netzwerke und Kontakte der Veranstalter werden insbesondere auch Flüchtlinge direkt angesprochen, als Besucher am Festival teilzunehmen.
Ab 17 Uhr wird es einen Live-Teil und im Anschluss einen Party-Teil geben. Musikalisch was auf die Ohren werden die Gäste von „Dead Koys“, „Farbfunk“, „Der Wolf“, „Kumpel Anton“, „The Phrasers“, „Plöpp“ und „NeiT“ bekommen. Als DJs konnten Arne Schattenberg, „Kopter“, Gulian Just, „Merita“, Philip Zerr und „Nata“ gewonnen werden.
Gefeiert und getanzt werden kann bis zum frühen Morgen. „Allerdings“, so Nicole Nies, „wird irgendwann mal Schluss sein müssen. Denn am nächsten Tag ist bei uns Familiensonntag.“
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