Ungewöhnliches Theaterstück feiert Premiere

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Die Mitglieder des Frederick-Ensembles Witten (im Bild Abdul Aziz, Aniko Totpahl und Rani Celestine Drechsler, v.l.) proben dreimal wöchentlich.

Ein Kindertheaterstück der etwas anderen Art wird Ende des Monats in Witten Premiere feiern: Die Projektfabrik bringt mit „Frederick“ das Bilderbuch von Leo Lionni auf die Bühne. Oder genauer gesagt: davor.

Seit elf Jahren arbeitet die Projektfabrik bereits mit jungen Menschen, die eine Orientierung suchen. „Dabei bietet Theater eine sinnvolle Möglichkeit“, sagt Regisseur Martin Kreidt, der auch das Textbuch geschrieben hat.
Das Stück handelt von Feldmäusen, die Vorräte für den Winter sammeln. Alle Mäuse sammeln fleißig, bis auf Frederick, der deswegen von den anderen Mäusen ermahnt wird. Aber Frederick sammelt etwas anderes, das auf den ersten Blick nicht erkennbar ist: Sonnenstrahlen, Farben und Worte. Als im langen Winter die Vorräte zur Neige gehen, geben Fredericks gesammelte Sonnenstrahlen, Farben und Worte den Mäusen Kraft und Lebensfreude zurück, und sie kommen durch den Winter.
Seit Beginn des Jahres proben die Darsteller dreimal wöchentlich von 10 bis 13 Uhr. Requisiten gibt es keine, genausowenig wie Kostüme oder Kulissen. Gespielt wird nicht auf, sondern vor der Bühne, auf der das Publikum sitzen wird.
Einiges ist ungewöhnlich bei diesem Theaterstück. Die Darsteller spielen nicht nur die Mäuse, sondern auch sprechende Grashalme und Blumen. Und sie sind nicht nur Darsteller, sondern Mitglieder des „Frederick-Ensembles Witten“, das das Stück nach der Premiere in Kindertagesstätten und Grundschulen spielen wird.
Gefördert wird das Projekt von der Hit Kinder- und Jugendförderung, die künstlerische Leitung haben Martin Kreidt und Rena Schölzig. Die Premiere findet am Mittwoch, 29. März, um 16 Uhr im „Roxi“ an der Wiesenstraße 25 statt. Einlass ist ab 15.45 Uhr.
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