Auf ein Wort - Gedanken zum Sonntag

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Pfarrer Jürgen Krüger (Foto: Wa-Archiv)

„Schule sagt Reise nach Paris ab!“ Eltern haben kein gutes Gefühl, ihre Kinder nach Paris reisen zu lassen. Ja, den meisten von uns ist sicher in diesen Tagen ganz mulmig im Bauch. Da ist so viel passiert. Tod und Verletzung und ganz tief sitzender Schrecken. Wir sind betroffen – im wahrsten Sinne des Wortes.

Wie geht man damit um? Schneckenhaus renovieren und darin verkriechen? Eingemummelt in Trotz auf Weihnachtsmärk-te und in Stadien gehen? Oder gar die „Hasskappe“ aus dem Schrank holen und „die große Keule“ schwingen? Wie machen Sie es? Ich habe die Bibel aus dem Regal neben meinem Schreibtisch geholt. Ich weiß, viele werden jetzt sagen: Bleib mir weg mit der Religion, die löst doch den ganzen Terror erst aus! Ich kann diese Ablehnung durchaus verstehen, wenn Religion missbraucht wird.

Aber ich glaube an Gott, an Gottes gute und lebensfreundliche Botschaften, die die Bibel für mich im Übermaß enthält. Und mich tröstet ein Satz, den Jesus gesagt hat: „Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich.“ Diese Botschaft flüstert mir Gottes Geist ins Ohr. Und ich möchte sie in mein Herz hineinlassen, damit Toleranz und Tatkraft, das Interesse an anderen Menschen, das Beten um unser aller Wohlergehen niemals aufhören möge und wir für unsere Kinder und für uns selbst keine Reisen mehr absagen müssen.
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