Auf ein Wort: Geschlechterspannung

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Friedrich Bucher ist Diakon der Gemeinde St. Peter und Paul in Wetter.
Die Geschlechterspannung hat der Schöpfer uns in den Genen verankert. Wie gehen wir damit um?
Die zurzeit öffentlich und emotional geführte Debatte zum Sexismus in unserer Gesellschaft (ausgelöst durch einen Artikel im „Stern“ über Herrn Brüderle) beschränkt sich auf die plumpe Anmache von Frauen durch Machos.
Wenn feinfühlige Männer, respektvolle Anspielungen machen auf die umworbene Weiblichkeit, so gehört dies zum spannungsvollen Leben der Geschlechter.
Es gilt jedoch für die „Angreifer“, eine strikte Grenze einzuhalten, wo die Würde eines Menschen, nicht verletzt wird.
Die Unantastbarkeit einer Person ist nicht nur wörtlich zu verstehen, sondern auch verbal, sie ist das oberste Gebot in der Annäherung, und sie ist nicht umsonst in den grundlegenden Menschenrechten festgeschrieben.
Wird schon mit Worten die Schamgrenze überschritten folgen leicht auch handfeste sexuelle Übergriffe.
Wenn die beiden „ein Fleisch“ werden, wie es in der Bibel heißt (vergl. Gen 2,24), dann ist die geschlechtliche Liebe im gegenseitigen Einvernehmen, wohl das höchste der Gefühle und himmlische Glückseligkeit.
Sexuelle Nötigung ist die Hölle auf Erden mit verheerenden Folgen für die Vergewaltigten.

Friedrich Bucher, Diakon St. Peter und Paul in Wetter
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