Ehemalige Crengeldanzschüler begehen 50. Entlassungsjubiläum

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15 Schüler des Entlassungsjahrgangs 1966 der Crengeldanzschule haben sich zur Wiedersehensfeier getroffen.

Mit einem Jahr Verspätung haben sich 15 ehemalige Crengeldanzschüler im Café Amadeus im Haus Witten zu ihrem 50. Entlassungsjubiläum getroffen, das eigentlich bereits 2016 hätte stattfinden sollen.

Denn der Schulabschluss fiel ins Jahr 1966. Geplant war das Treffen folglich bereits im vergangenen Jahr. „Allerdings konnten wir damals einen Kameraden aus der Schweiz nicht dazu animieren, teilzunehmen. Also haben wir das Ganze um ein Jahr verschoben, um das Jubiläum mit möglichst vielen Mitschülern begehen zu können,“, sagt Maggie Buchholz, die das Treffen gemeinsam mit Gilda Volkmann organisiert hat.
Zwar trifft sich der „harte Kern“ der Klassengemeinschaft noch regelmäßig viermal im Jahr, doch das letzte „große“ Treffen nach der Schulentlassung hat 2006 zum 40-Jährigen-Entlassungsgeburtstag stattgefunden. Dementsprechend schwierig war es, die 35 ehemaligen Mitschüler aufzutreiben. „Wir hatten jede Menge Arbeit damit, vieles lief über Mundpropaganda, und einige Leute waren einfach nicht mehr aufzufinden“, so Maggie Buchholz.
Auch das Alter hat bei den Ex-Schülern der Baujahre 1951 und 1952 mittlerweile seine Spuren hinterlassen. Von den insgesamt 36 Schülern des Entlassungsjahrgangs 1966 sind bereits fünfzehn verstorben. Auch die einstige Klassenlehrerin Helene Lange ist 2016 gestorben.
Acht Klassenkameraden, die beim Treffen im Amadeus anwesend waren, leben derzeit immer noch in Witten, die meisten anderen noch im Ruhrgebiet. Auch ein ehemaliger Mitschüler aus Grömitz (Schleswig-Holstein) und der bereits angesprochene Schulkamerad aus der Schweiz, Hans-Paul Schermer, der seinerzeit Inhaber des ersten Fitness-Studios in Witten war und später einsame Herzen in der Schweiz zusammengebracht hat, waren im Haus Witten beim Austausch von Dönekes, alten Fotos oder dem Vergleichen der Abschlusszeugnissen dabei.
„Und die“, sagt Maggie Buchholz, „können wir heute guten Gewissens vergleichen. Schließlich ist aus jedem von uns etwas Anständiges geworden.“
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