Praktika sind spannend

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Linda Reichen (l.) und Sophia Treier haben sehr viel Spaß in ihrem ersten Praktikum.

Bis zum gestrigen Freitag leistete Dina Engelstadt,von der Holzkampgesamt-Schule, ihr Praktikum in der Redaktion von Witten aktuell. In dieser Zeit besuchte sie auch Klassenkameraden an deren Praktikumsplätzen. Hier ist ihr Bericht.

Linda Reichel und Sophia Treier machen ihr Praktikum im Marienhospital in der Abteilung Physiotheraphie. Ihnen gefällt es dort gut: „Es ist sehr lustig hier, und man muss nicht so früh aufstehen wie in der Schule“, sagt Linda mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Die beiden berichten mit Eifer über die erste spannende Woche des Praktikums. „Zwar machen wir meist nur die Liegen sauber oder gucken den Ärzten bei der Arbeit zu, aber auch dies ist sehr interessant“, erklären die beiden. Trotzdem haben sie festgestellt, dass man als Praktikant noch nicht all zu viel arbeiten darf. „Ich habe mir gewünscht, etwas mehr mit Patienten zu machen, aber sonst finde ich es echt gut hier“, erzählt Linda. Sophia hat schon eine genaue Vorstellung, dass sie so etwas später mal als Beruf machen möchte.

Rieke Engelstadt macht ihr Praktikum bei Tierazt Volker Botjes. Sie freut sich sehr, dort einen Praktikumsplatz bekommen zu haben „Mir gefällt es sehr gut, denn ich lerne viel dazu und kann in ein normales Arbeitsleben eines Tieraztes hineinschnuppern“, berichtete sie mit Freude. Stolz erzählt sie von ihren ersten Tagen und Erfahrungen des Praktikums: „Meistens wische ich Tische nach der Behandlung ab, gucke bei den Operationen zu, fülle Spritzen auf, mache Werkzeuge sauber und kümmere mich um die Tiere auf der Station.“ Doch nicht jedes Praktikum kann nur glänzen: „Traurig ist es, wenn Tiere eingeschläfert werden, aber dann leiden sie wenigstens nicht mehr.“ Auch Rieke hat schon ein Ziel vor Augen, was sie einmal arbeiten möchte: „Ich möchte gerne etwas mit Tieren machen, denn so etwas interessiert mich am meisten.“

Auch Deborah Vallerie Meinhard macht ein Praktikum, und zwar in der AWO-Kindertageseinrichtung Schellingstraße. Deborah ist glücklich darüber. „Mir gefällt es gut, denn es macht Spaß, mit Kindern zu arbeiten, außerdem ist es hier sehr locker“, so die 15-Jährige. Ihre Aufgaben sind es, die Kinder zu unterhalten, mit ihnen zu spielen oder etwas vorzulesen. Sie berichtet auch, dass sie so ein Praktikum gerne noch einmal machen würde: „Erfahrungen zu sammeln ist echt schön!“

Luca Weigang leistet sein erstes Praktikum im Ardey-Hotel. Dort gefällt es ihm sehr gut: „Mir macht es Spaß, weil man mit vielen unterschiedlichen Menschen zu tun hat. Außerdem sind die Angestellten sehr freundlich.“ Trotzdem gefällt dem 15-Jährigen die Schule besser: „ Dort ist es einfach abwechslungsreicher.“ Seine Hauptzeit verbringt er im Hotel mit dem Putzen der Zimmer, er deckt die Tische oder schrubbt den Boden. Manchmal räumt er auch das Lager auf. Später aber möchte er etwas anderes machen: „Eher möchte ich etwas kreatives machen.“

Fazit: Dank der ganzen Eindrücke im Praktikums sind alle näher an das Berufsleben herangerückt.
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