Straftäter: US-Justizbehörde vergisst den Hafttermin

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Hinter Gittern sieht alles anders aus.
Eine fast unglaubliche
Geschichte:

Vorladung zum Haftantritt
wurde nicht zugestellt
oder
Mister Michael Anderson
resozialisiert sich
einfach selbst

Eigentlich hätte ein zur Tatzeit 22-jähriger arbeitsloser US-Boy wegen bewaffneten Raubüberfalls für 13 Jahre ins Gefängnis gehen sollen. Doch eine Vorladung zum Haftantritt erhielt der Täter nie.

Erst am Tag seiner Entlassung bemerkte die Behörde des US-Staates Missouri die unglaubliche Schlamperei ihres Justizvollzugs und brachte den vergessenen Gesetzesbrecher, der inzwischen verheiratet und Vater von vier Kindern war, ein florierendes Unternehmen besaß sowie in seinem Ort als vorbildlicher Bürger galt, hinter Schloss und Riegel.

Logisch, dass der wohl einmalige Fall für landesweite Schlagzeilen in den Medien sorgte. Nach zahlreichen Protestaktionen und einem immerhin noch neunmonatigen Gefängnisaufenthalt wurde dem vergessenen Räuber dann auch die restliche Strafe ganz offiziell erlassen.

Richterliche Begründung: "Dreizehn Jahre auf freiem Fuß hätten aus Mister Anderson einen besseren Menschen gemacht, als es ein dreizehnjähriger Gefängnisaufenthalt je vermocht hätte."
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