Auf ein Wort - Karl Heinz Grenner teilt seine Gedanken

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Pfarrer Karl Heinz Grenner (Foto: Archiv)

Witten.

In den Medien wird uns gesagt: Der Sommer kehrt zurück. Wenn es stimmt, werden viele Menschen sich sehr freuen: nicht nur die Urlauber, die in den Norden an die Nord- oder Ostsee gefahren sind; auch alle, die vom Süden, den Seen und Bergen sich angezogen wissen. Viele sagen ja, Deutschland sei in der Vielfalt seiner Landschaften überall schön. Aber was denken und sagen diejenigen, die aus verschiedenen Gründen keinen Urlaub machen können? Sie genießen ihren Balkon oder Garten; dort wird gegrillt, doch auch die Ruhe tut gut; und sie sind froh, wenn es für die Kinder und Enkel Spiel- oder Fahrtenangebote gibt. Jedoch: Beim Stau auf der Autobahn, beim Ausfall von schon gebuchten Flügen oder beim Empfang von Katastrophenmeldungen wächst bei nicht wenigen mehr und mehr eine Einsicht, nämlich: Wir haben nicht alles im Griff, unsere Pläne gehen nicht immer reibungslos auf. Gläubige sagen manchmal, dass da noch eine andere Hand im Spiel sei. Der Glaube daran schenkt Hoffnung, dass das Leben - unabhängig von materiellen Gegebenheiten – gut verlaufen und schließlich gesegnet auch zu Ende gehen kann. Alles Schöne in unseren Erinnerungen wird nicht gelöscht, alles Gute in unseren Herzen und das hilfreich für andere Vollbrachte wird uns überdauern.
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