Auf ein Wort - Mitgefühle

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Friedrich Bucher (Foto: Wa-Archiv)

Weihnachten, das Fest der Gefühle?! – Ja, weil ein hilfebedürftiges Baby unser Mitgefühl herausfordert.

Normalerweise liegt es im menschlichen Wesen, auch fürsorglich zu sein; Gott sei Dank. In unseren Genen gibt es wohl so etwas wie einen Urinstinkt zum Sozialverhalten. Im Füreinander, da erfüllt sich das Ich mit dem Du und schenkt dem Dasein einen Sinn. Die Rührseligkeit der Weihnacht lässt uns menschlich aufleben; weg vom Haben und Sein, weg vom kritischen Hinterfragen von Aufwand und Nutzen und hin zur Nächstenliebe.

Auf mitfühlende Barmherzigkeit sind nicht nur kleine Kinder angewiesen. Unendlich viele Erdenbürger, im Grunde alle Menschen, brauchen mitfühlende Zuwendungen. Selbst das Jesuskind mit seiner Frohen Botschaft ist auf Mitchristen angewiesen, die das Mitgefühl haben, seinen göttlichen Frieden in die Welt zu tragen.
Wenn uns menschliche Schicksale nicht anrühren, sind wir begraben in uns selbst. Auch wenn man die ganze Not der Welt selbst nicht direkt lindern kann, sei es durch barmherzige Nächstenliebe, tatkräftige Hilfen oder finanzielle Spenden, dann bleibt uns Christen immer noch das fürbittende Gebet um die Gnade Gottes.

Eine zu Herzen gehende Weihnachtszeit voller Gefühle wünsche ich Ihnen und mir.
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