Aufregende Ferienspiele

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Andrea Hold: „„Ich möchte Veranstalter, die dieses Jahr nicht dabei waren, ansprechen, und falls möglich, das Angebot ausbauen.“

Als „total aufregend“ bezeichnet Andrea Hold ihre ersten Ferienspiele als Ferienspiel-Koordinatorin. Die 41-Jährige hat im März dieses Jahres die Stelle als Koordinatorin Erlebnispädagogik bei der Stadt Witten angetreten.

Zuvor war sie Grundschulsozialarbeiterin an der Bruchschule und der Vormholzer Grundschule. „Als die Stelle der Koordinatorin Erlebnispädagogik neu ausgeschrieben wurde, habe ich mich darauf beworben und wurde genommen. Das war wie ein Sechser im Lotto. Die Arbeit macht mir richtig Spaß. Ich habe schon meine Diplomarbeit über Erlebnispädagogik geschrieben. Es war wie ein Kreis, der sich geschlossen hat“, sagt Andrea Hold.
Erfahrung mit den Ferienspielen konnte sie bereits sammeln – als Teilnehmerin im Kindesalter. Als Ferienspiel-Koordinatorin hat sie zwar auch einige Aktionen begleitet und Fahrten mitgemacht, doch die zusätzlichen Aufgaben gehen weit darüber hinaus. „Man sieht auf den ersten Blick gar nicht, was bei der Vorbereitung so alles dahintersteckt“, erzählt sie, „das fängt beim Entgegennehmen der Angebote an, geht über die Zusammenstellung des Ferienpasses, das Anfertigen des Ferienpasses und der Berechtigungskarten bis zur Ausgabe der Berechtigungskarten und dem Loseziehen im Rathaus, bei dem entschieden wird, wer bei den Aktionen mit begrenzter Teilnehmerzahl dabei sein kann und wer nicht.“
Mit mehr als 100 Aktionen waren die Ferienspiele auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Zahlreiche Kinder und Jugendliche nutzten die Gelegenheit, alternativ oder ergänzend zum Urlaub an spannenden Angeboten, Fahrten und Spielen teilzunehmen.
Nun sind die Ferienspiele 2016 Geschichte. Doch in Anlehnung an ein altes Fußballzitat gilt auch hier: „Nach den Ferienspielen ist vor den Ferienspielen.“ Andrea Hold, die nach eigener Aussage „alles, was sich dreht und bewegt – Fahrrad, Motorrad und Inliner“ liebt, hat schon Ideen für die Ferienspiele 2017, wie sie sagt: „Ich möchte Veranstalter, die dieses Jahr nicht dabei waren, ansprechen, und falls möglich, das Angebot ausbauen. Und auch Inklusion wird ein Thema sein.“
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