Impressionen vom Wittener Weihnachtsmarkt

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Xenia, Oma Andrea mit Enkelin Mona, Papa Nicholas und Mama Leonie genießen den Bummel. (Foto: Barbara Zabka)

Angetan, begeistert, neugierig und zufrieden sind die ersten Besucher des diesjährigen Weihnachtsmarktes. Einiges ist anders als in den Vorjahren. Doch vieles ist beim Alten geblieben. Beispielsweise die Eisbahn, die von zahlreichen Fans der schnellen Kufen belagert wird. Die milden Temperaturen machen den Kühlaggragaten zwar schwer zu schaffen. Aber irgendwann heisst es immer: "Jetzt kann`s losgehen!" Das Team der Eisstadt ist jedoch zuversichtlich und hofft auf den adventlichen Kälteeinbruch.

An den Glühweinständen herrscht mit einbrechender Dämmerung Hochbetrieb. Uta (35) und Karo (31) finden die bauchigen Glühwein-Pötte echt stark und lassen sich das heiße "Gesöff" bestens munden. Zu erzählen gibt es jede Menge und bald stoßen Freunde dazu. "Das wird lustig", sagen beide unisono.

Viele Besucher sind natürlich aus reiner Neugier gekommen. Schließlich gibt es in diesem Jahr eine neue Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt. Das sind die "Leucht-Trompeten" an den Straßenbahn-Pylonen in der Bahnhofstraße. Und die funkelnden Überzieher der Straßenbäume, die sogar mitwachsen sollen. "Das ganze Ambiente wirkt schon echt klasse", so Petra und Klaus Jahn. "Aber uns fehlt ein wenig Lichterglanz über der Straßenmitte."

Die beiden finden es gut, dass über der Ruhrstraße noch die ganz alten Lichterketten leuchten. Die sind dem Paar seit ihrer Kindheit bestens vertraut: "Da werden viele Erinnerungen an früher wach. Aber wo ist denn eigentlich die Beleuchtung von den Vorjahren? Die war doch auch noch gar nicht so alt?"

Das Kinderkarussell auf dem Rathausplatz musste in diesem Jahr seinen zentralern Platz räumen und ist etwas zur Seite zum Celestianbau gerückt. Das lockert den Platz nun etwas auf. Der Weihnachtsmarkt wirkt so auf den ersten Blick luftiger und nicht so gedrängt.

"Aber die Spaltung in obere und untere City gibt es auch in diesem Jahr", bedauern Melanie und Stefan Meister. "Wäre es nicht viel schöner, wenn man beide Standorte miteinander verbinden könnte? Dann würden die Menschen wirklich über den Weihnachtsmarkt bummeln. Einmal rauf und einmal runter. Oder umgekehrt."
Neugierig beäugt wird die "etwas andere Weihnachtsbäckerei" mit dem Namen "Crazy Food" der Schaustellerfamilie Aufermann. Die ist ganz neu und muss sich erfahrungsgemäß erst einmal etablieren. Aber wer es probiert, der lernt aufregende Gaumenfreuden kennen.

Am Berliner Platz beginnt der zweite Abschnitt des Marktes. Hier steht wieder die überdimensionale Glühwein-Pyramide - ein beliebter Treffpunkt für "nach der Arbeit". Am Platz vor der Stadtgalerie wartet ein weiteres Fahrgeschäft auf die Kinder. Auch hier gibt es Zuckerwatte, Lebkuchenherzen und gebrannte Mandeln. Die Zwillinge Malin und Stina (beide 5) können sich gar nicht richtig entscheiden. Also - ein Bummel über den Weihnachtsmarkt lohnt sich auf jeden Fall.

Fotos und Text: Barbara Zabka
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