Das sind die EN-Sportler 2016 - Wittener Vereine drücken der Sportlerwahl ihren Stempel auf

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Das sind die Topsportler des EN-Kreises auf einen Blick. Die Wittener Athleten stachen hierbei heraus: Sie belegten sechs der acht möglichen Titel. Foto: Kreis

„Wir sind ein Kreis, in dem die Menschen zu Lande, zu Wasser und auf dem Wasser aktiv sind, in dem Bälle verschiedenster Größen Tritte und Schläge aushalten müssen und in dem Gegner auf´s Kreuz gelegt und Skier unter die Füße geschnallt werden."

Kreis. Mit anderen Worten: "Sport ist ein Teil der Identität des Ennepe-Ruhr-Kreises“, betonte Landrat Olaf Schade bei der Begrüßung zur unterhaltsamen Ehrungsveranstaltung des Ennepe-Ruhr-Kreises in der "SchwelmareENa".
Ein Lächeln im Gesicht hatten verständlicherweise alle, die bei der Wahl der EN-Topsportler 2016 unter den ersten dreien gelandet waren. Noch eine Spur freudiger blickten natürlich die Erstplatzierten auf Urkunden und Pokale. Dies waren als Einzelsportler Annika Steinau (Ruder Club Witten), Lasse Dumke (SG Welper), Viviane Herda (KSV Witten) und Florian Preuß (Skiclub Sprockhövel) sowie als Mannschaft Simon Schlott und Matthias Fischer beziehungsweise Jacob Raillon und Lukas Föbinger (alle Ruder Club Witten). Als Ehrenamtlicher wurde Peter Dekowski (TuS Stockum) gewürdigt.

Während diese Titel durch eine Jury vergeben wurden, konnten die Bürger unter den jeweils drei Erstplatzierten aus den Kategorien Sportlerin über und unter 18 sowie Sportler über und unter 18 Jahren ihren persönlichen Favoriten wählen. Hier machte Ringerin Lina Dussin vom KSV Witten das Rennen.

Der Blick auf die Siegerlisten zeigt dreierlei: Zum ersten konnten die Wittener Sportler mit sechs von acht möglichen Titeln der Wahl ihren Stempel aufdrücken. Zum zweiten standen dreimal Aktive des Ruder-Clubs Witten ganz oben auf dem Treppchen. Und zum dritten unterstrichen die vorderen Plätze von Uta Streckert und Nora Hansel ein weiteres Mal: Eine Spezialkategorie für Sportler mit Behinderungen ist unnötig. „Bei der EN-Sportlerwahl ist die Leistung das entscheidende Kriterium. In unserem Wettbewerb kämpfen Menschen mit und ohne Behinderung um die Titel. Und das ist gut so“, unterstrich der Landrat.

Eine Premiere feierte in diesem Jahr nicht nur die neue Schwelmer Sporthalle als Austragungsort. Erstmals vergab die Jury auch zwei Sonderpreise. Sie gingen an Alexandra Popp und Lukas Klostermann. Hintergrund: Die lange im Ennepe-Ruhr-Kreis lebenden Fußballer kehrten mit Gold und Silber von den Olympischen Spielen aus Rio zurück. Da sie aktuell weder im Kreis wohnen noch für einen Verein im Kreis spielen, kamen sie für den Titel „EN-Sportler“ nicht infrage. „Die besonderen Erfolge auf höchstem Niveau sind für uns aber ohne wenn und aber auszeichnungswürdig“, so die Jurymitglieder.
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