Wittener Tornister machen äthiopische Schüler glücklich

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Die Tornister wurden in der Aula der Dorfschule gesammelt und stolz von Kindern der Schule präsentiert.

Mehr als 200 gebrauchte Tornister werden auch in diesem Jahr Schüler in Äthiopien glücklich machen – möglich macht es der Verein Etiopia Witten, der die Spendenaktion bereits seit mehreren Jahren durchführt.

„Gesammelt haben wir die Tornister von Viertklässlern, da sie beim Übergang zu einer weiterführenden Schule meist neue Tornister bekommen“, sagt Birgit Bechara, neben Helga Mönks Vorsitzende von Etiopia-Witten. Beteiligt sind nicht nur viele Wittener Schulen, sondern auch Schulen aus Hattingen und Albringhausen.
Birgit Bechara und Helga Mönks sind zu den Schulen gefahren, haben dort die Tornister abgeholt und zunächst in der Dorfschule für die weitere Verwendung gesammelt.
Für die äthiopischen Schüler sind die Tornister, die meist noch gut erhalten sind, ein wahrer Segen, denn so Birgit Bechara: „Dort herrscht eine unglaubliche Armut. Ein Tornister kostet etwa drei Monatslöhne. Dementsprechend laufen die Kinder mit schmutzigen Blättern und Zetteln herum, wenn sie keine Tornister haben.“
Im Oktober werden die eingesammelten Tornister mit dem Schiff nach Wittens Partnerstadt Mekelle gebracht und während des nächsten Besuchs des Vereins dort von der Arbeitsgruppe „Education“ persönlich an äthiopische Kinder verteilt.
Auch im nächsten Jahr wird der Verein wieder Tornister sammeln. Jede Spende ist willkommen und hilft einem äthiopischen Kind weiter. Deshalb sollten gebrauchte Tornister beim Kauf eines neuen nicht achtlos entsorgt werden. Birgit Bechara: „Viele Tornister werden beim Schulwechsel an ein Geschwister weitergegeben, aber es ist wichtig, dass kein Tornister weggeworfen wird.“
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