Unternehmerfrühstück im Rathaussaal

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Erfolgstrainer Heiner Brand trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Xanten ein
 

Erfolgstrainer Heiner Brand referiert

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt

Die Stadt Xanten hatte zum zweiten Mal zum Unternehmerfrühstück geladen und ca. 100 Gewerbetreibende folgten der Einladung. Der Sinn dieser Veranstaltung liegt im gegenseitigen Austausch untereinander; darin, über geplante Entwicklungen informiert zu werden, für weitere Investitionen zu motivieren, sowie Fragen an die Stadt zu richten. Zudem war es mit Hilfe der Herman- van- Veen- Stiftung und deren Vorsitzendem, Hans Peter Neske, sowie des Vorstandsvorsitzenden der Volksbank Niederrhein eG, Guido Lohmann, gelungen, einen bedeutenden Gastredner nach Xanten zu holen, welcher über die Voraussetzungen für den Erfolg eines Trainers im Sport referierte und dabei den Anwesenden klar machte, dass dies durchaus mit dem erfolgreichen Führen eines Unternehmens zu vergleichen ist. Bei dem Redner handelte es sich um den ehemaligen Trainer der Deutschen Handballnationalmannschaft, die unter seiner Regie im Jahr 2004 Europa- und 2007 sogar Weltmeister wurde, nachdem sie vorher 2002 und 2003 den zweiten Platz bei diesen Wettbewerben erlangte, Heiner Brand. Der 64jährige, der sich vor Beginn der Veranstaltung ins Goldene Buch der Stadt eintrug und zugunsten der, sich seit Jahren für Menschen mit Handicap einsetzenden Hermann- van- Veen Stiftung mit Sitz in Xanten, auf sein Honorar verzichtete, dafür jedoch die Anwesenden um Spenden für eben diese Stiftung bat, wusste also, wovon er eine knappe Stunde redete und schaffte es, die Anwesenden in seinen Bann zu ziehen. Sätze, wie „Bei der Kommunikation kommt es nicht darauf an, welche Informationen man gibt, sondern welche beim Gegenüber ankommen“ oder „Motivation besteht nicht nur aus Reden, sondern auch aus Zuhören; denn Menschen respektieren Menschen, die ihre Belange ernst nehmen“, waren dazu geeignet, sich im Gedächtnis der Anwesenden festzusetzen. Im Vorfeld hatte der Ex Trainer bereits den anwesenden Mitgliedern der Handballmannschaft des TuS Xanten Autogramme gegeben und sich auf dem einen oder anderen Selfie mit ihnen ablichten lassen.
Zum Ende des Vortrages bedankte sich Bürgermeister Thomas Görtz bei ihm und überreichte als Ergänzung zum ebenfalls als Geschenk gedachten Übernachtungsgutschein des Hotels Neumaier einen weiteren Gutschein für eine Stadtführung. Brand erinnerte sich bei der Gelegenheit an einen vor nicht langer Zeit bereits erfolgten Besuch Xantens. „Damals haben wir einen Fauxpas begangen und sind mit dem Rad in die Fußgängerzone gefahren“, resümierte er augenzwinkernd, „Dabei haben wir ein paar, in dem Moment nicht so nette Xantener kennengelernt.“
Nach diesem Highlight berichtete Görtz über die geplante Entwicklung der Stadt und betonte, dass diese nicht stillstehen werde. Hierbei bezog er sich u. a. auf kürzlich erfolgte Kritiken, z. B. von Seiten des Bundes der Steuerzahler, die aufgrund einiger verdrehter Tatsachen jeder Grundlage entbehrten. „Der Stadt Xanten geht es momentan nicht schlecht“, betonte er und fuhr fort, „manche Stadt wäre froh, wenn sie so da stünde“. Weiter betonte er, dass selbst übergeordnete Stellen des Landes NRW die Entwicklung der Römerstadt zu schätzen wüssten, wovon die millionenschweren Zuschüsse durch das Land zeugten. „Wir werden Xanten weiter dahin bringen, dass jeder, egal wo in Deutschland, weiß, wo es liegt“.
Im Anschluss sollten die Gäste zu Wort kommen. In der einzigen Meldung ging es um die Frage, wann das Gewerbegebiet endlich ans schnelle Internet angeschlossen würde. Hier machte Görtz klar, dass in der nächsten Zeit garantiert etwas passieren werde, was allerdings nicht in Händen der Stadt, sondern in denen der Anbieter läge; „denn“, so Görtz, „die Leitungen verlegen nicht wir, sondern die Anbieter“.
Nach über zwei Stunden war das Treffen beendet. Eine weitere Wiederholung für das Jahr 2018 ist vorgesehen.


Randolf Vastmans
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