Realschule Waltrop nimmt am europäischen „Comenius-Projekt“ teil

Niederländische, türkische, rumänische und finnische Lehrer trafen sich mit ihren deutschen Kollegen in der Realschule Waltrop.
  • Niederländische, türkische, rumänische und finnische Lehrer trafen sich mit ihren deutschen Kollegen in der Realschule Waltrop.
  • hochgeladen von Petra Pospiech

Unter Federführung der Waltroper Realschule arbeiten fünf Schulen aus fünf Ländern in den nächsten zwei Jahren in verschiedenen kulturellen und sportlichen Bereichen zusammen.
„Fresco“ nennt sich das Waltroper Projekt, das als Grundlage für die Teilnahme am europäischen „Comenius-Projekt“ von einer dreiköpfigen Pädagogen-Arbeitsgruppe erarbeitet wurde.
Schulleiterin Christa Müther, Dr. Bärbel Semjatova und Roswitha Schoenenberg setzten alles daran, damit die Realschule an diesem internationalen Schulprojekt teilnehmen kann und erhielten Anfang dieses Jahres den Zuschlag für ihr Konzept vom Pädagogischen Austauschdienst Bonn, verbunden mit einer europäischen Fördersumme von 22.000 Euro.
„Fresco“ vereinigt symbolisch fünf Bereiche unter Bezugnahme auf die Olympischen Spiele 2012 in London. „Unsere olympischen Ringe stehen für Alltag, Tradition, Sport, Kunst und Musik“, erläutert Schulleiterin Müther. „Sie drücken den Gedanken aus, dass sich in der Verschiedenheit der landestypischen Kulturen vielfältige europäische Gemeinsamkeiten entdecken lassen.“
Weitere vier Schulen aus den Niederlanden, Rumänien, Finnland und der Türkei holte die Waltroper Realschule mit an Bord. Jetzt fand die Auftaktveranstaltung mit Lehrern aus allen fünf Ländern in der Realschule Waltrop statt.
In den kommenden Jahren wird es in jedem Land ein Festival geben, an dem Schüler und Lehrer aus allen fünf Ländern aktiv teilnehmen werden. Fast alle Klassen der teilnehmenden Schulen werden involviert, indem sich die Schüler thematisch auf das jeweilige internationale Festival vorbereiten und Präsentationen erstellen. Aktive Mitarbeit wird dabei belohnt. Jeweils fünf bis zehn der engagiertesten Schüler werden eines der ausländischen Festivals persönlich miterleben.
„Durch die Arbeitssprache Englisch erhält der Englischunterricht an allen Schulen eine ganz neue Bedeutung. In der Zusammenarbeit mit internationalen Schulen erkennen Schülerinnen und Schüler die konkrete Bedeutung des Englischen als Kommunikationssprache und Alltagssprache in Europa“, sind sich die Pädagogen aus allen fünf Ländern einig. „Darüber hinaus lernen die Schüler, die neuen Medien als geeignete europäische Verständigungsplattform zu nutzen.“
Besondere Vorteile der internationalen Zusammenarbeit sehen auch die Pädagogen für ihre Lehrtätigkeit. Sie lernen die verschiedenen Schulsysteme kennen und sind sicher, gewonnene Erkenntnisse und Anregungen in den eigenen Unterricht einfließen zu lassen.
So profitieren Lehrer und Schüler auch in Zukunft von der europäischen Zusammenarbeit.

Autor:

Petra Pospiech aus Recklinghausen

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