Arnsberg senkt Kindergartenbeiträge

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Nach schlechtem Abschneiden beim BdSt-Vergleich 2014 hat die Stadt die Beiträge familienfreundlicher gestaltet.

Aus Arnsberg kommen gute Nachrichten: Familien mit unteren und mittleren Einkommen zahlen in diesem Jahr geringere Kindergartenbeiträge. Auslöser für die familienfreundlicheren Tarife war der Vergleich der Kindergartenbeiträge, den der Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW im vorigen Herbst veröffentlicht hatte.

Da stellten viele Arnsberger Eltern fest, dass ihre Stadt nicht nur zu denen mit der niedrigsten Beitragsfreigrenze gehörte, sondern zudem sehr hohe Beiträge insbesondere bei den niedrigen und mittleren Einkommen forderte. Darauf formierte sich Protest, der positive Ergebnisse brachte.

Die Beitragsfreigrenze wurde auf 20.000 Euro angehoben, so dass Familien mit einem Einkommen bis zu dieser Grenze im Gegensatz zu vorher gar keine Kita-Gebühren mehr zahlen müssen.

Ebenso wurden die Gebühren, die Familien mit einem Einkommen bis 40.000 Euro oder bis 60.000 Euro zahlen müssen, gesenkt – für Kinder jeden Alters und für alle Betreuungszeiten. Lediglich der Höchstbetrag, der nun nicht mehr ab 61.356 Euro, sondern erst ab 100.001 Euro fällig wird, wurde erhöht.

Mit anderen Worten: Familie mit einem geringen bis mittleren Jahreseinkommen müssen in Arnsberg nun weniger zahlen. Dafür werden Familien mit einem hohen Einkommen nun stärker zur Kasse gebeten. Offenkundig ein Modell auf das sich Politik und Eltern einigen konnten.

Den aktuellen BdSt-Vergleich finden Sie unter http://www.steuerzahler-nrw.de/Kitabeitraege-13-St...
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