Dreikönigsempfang Arnsberg: Ehrenamt für Flüchtlinge wird groß gewürdigt

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Zum Dreikönigsempfang in der Stadt Arnsberg lies sich das Publikum im Sauerlandtheater von der Formation "Drums for Fun" begeistern. Fotos: Albrecht
  Arnsberg: Arnsberg |

Arnsberg. Im Beisein der Arnsberger Regierungspräsidentin Diana Ewert sowie der Vertreter aus Rat und Ausschüssen, Wirtschaft, Kirchen und Gesellschaft fand am Sonntagabend der so genannte Dreikönigsempfang der Stadt im Sauerlandtheater statt. Im Mittelpunkt stand die Verleihung der Bürger-Medaillen.

Bürgermeister Hans-Josef Vogel nutzte an diesem Abend nur gut zehn Minuten, um die positiven Erlebnisse und Hoffnungen zum Start in das neue Jahr zu formulieren. Beim traditionellen „Dreikönigsempfang“ der Stadt stand der Dank für das Engagement unzählig vieler Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt. Einige von ihnen wurden mit der Bürgerinnen- und Bürgermedaille ausgezeichnet.

2015 im "Rückspiegel" des Bürgermeisters


Darüber hinaus stand ein Rückblick auf die Geschichte Arnsbergs im Mittelpunkt, die von den Feiern zum 200. Bestehen der Bezirksregierung Arnsberg geprägt ist. Beim Blick in den „Rückspiegel“ nannte Vogel drei Punkte, die für ihn das Jahr 2015 geprägt haben. So hob der Bürgermeister hervor, dass mit der Anreise von Flüchtlingen nach Arnsberg viele neue „Ankunftsorte“ in der Stadt entstanden seien. „Aus einst unattraktiven Orten mit räumlicher Enge sind lebendige Orte geworden, voll von Menschen und ihren großen Vorhaben“, so Vogel.

Der Bürgermeister hob vor allem den Einsatz von mutigen und anpackenden Bürgern hervor, die an diesen Ankunftsorten dafür sorgten, dass den Flüchtlingen das Leben in neuer Umgebung besser gestaltet werden kann. Überhaupt, so Vogel, sei das „mutige und anpackende Engagement“ vieler Ehrenamtlichen in der Stadt das zweite Neue und Besonderes des letzten Jahres.

Ehrenamt in der Stadt etwas ganz Besonderes


Hunderte von Arnsbergern hätten sich ohne Bitte der Stadt in die Betreuung von Flüchtlingen in der Stadt eingebracht und ihnen u.a. Aufmerksamkeit und Herz geschenkt. „Sie haben mit den öffentlichen Diensten erste Brücken von den neuen Ankunftsorten der Migranten in die Mitte unserer Stadt geschaffen“, lobte Vogel weiter.

Die neuen Strukturen des Engagements zeigten zudem, dass sie über die bekannten Beteiligungsformate hinaus reichen. Weil Verwaltung und Politik nicht oder nur schlecht vorbereitet waren, hätten sich die Helfer eigene Wege gesucht. Besonders bemerkenswert sei, dass die neuen ehrenamtlichen Strukturen Tag und Nacht helfen und zu vielen Improvisationen in der Lage seien.

Helfen bei Tag und bei Nacht


Ein Lob schickte Arnsbergs Bürgermeister auch in Richtung der anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der heimischen Wirtschaft. Mitarbeiter heimischer Betriebe hätten zu einem Rekordergebnis verholfen - „...das beste Ergebnis, seit es Gewerbesteuern gibt“, so Vogel, und hatte die Lacher im Saal sicher. Die großartige Leistung der Wirtschaft habe gezeigt, dass die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise endlich überwunden seien.

Vor den mehr als 500 Gästen des Dreikönigsempfangs rief Hans-Josef Vogel dazu auf, den Schwung der neuen Ankunftsorte in der Stadt Arnsberg und den Schwung aus der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit mit in das neue Jahr zu nehmen. „Ich bin sicher: Es wird ein gutes Jahr für Arnsberg, wenn wir Achtsamkeit, Engagement, Anstrengung und das Neue wirken lassen“, so Vogel.

Achtsamkeit, Engagement und Anstrengung


Nach den Vorschlägen aus den Bezirksausschüssen wurden beim diesjährigen Dreikönigsempfang wieder die Bürgerinnen- und Bürgermedaillen an Personen, Vereine und Institutionen verliehen. Bürgermeister Vogel hielt dazu jeweils eine kurze Laudatio, in der das Wirken der Ausgezeichneten vorgestellt und gewürdigt wurde.
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