Der Erzähler japanischer Geschichten auf der Koi-Show in Arcen…

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unterhielt, begleitet von der geheimnisvollen Musik der Shakuhachiflöte, nur ein kleines Publikum. Tausende ließen sich aber von der mitreißenden Musik der Trommeln, Flöte und Shamisen, bespielt von schönen Frauen begeistern und hielten bei Demonstrationen der japanischen Kampfsportarten den Atem an. Das Rahmenprogramm der Koi-Show ist umfangreich.
Um sich auf die alten Erzählungen des Landes der aufgehenden Sonne einzulassen mussten die Zuhörer erst mal ruhig werden. Erzähler Gerard Jellema und Flötistin Hélène Seiyu Codjo führten mit drei Geschichten in die ungewohnte Erzählwelt des fernen Ostens ein, die eine sehr lange Tradition hat. Schon die Lehre des Buddha wurde in Indien und Ceylon mit unzähligen Geschichten illustriert. Sie sind dann noch spröde und belehrend. Auf ihrem Weg über China und Korea wurden sie immer gefühlvoller, geheimnisvoller, nahmen Elemente der Geisterwelt auf und erreichten, wie so viele Kulturgüter die diesen gleichen geografischen Weg gegangen sind, die höchste Blüte in Japan. Das Pathos der Erzählungen Japans ist immens und beide Protagonisten machten diesen Aspekt der fernöstlichen Kultur wirklich lebendig. Die Vergänglichkeit alles Lebens, aber auch Dummheit und Tapferkeit und Barmherzigkeit sind beliebte Themen. Shakuhachispieler und Erzähler können in Japan, zusammen mit Handwerkern und Künstlern anerkannt werden als „lebende nationale Kulturgüter“, womit ihr Wert für die gesamte Kultur dann bestätigt wird.
Auf der „Holland Koi-Show“ in Arcen treten sie heute um 13.00 und 15.00 Uhr auf Hikari Podium B nochmals auf. Es wird auf Niederländisch erzählt, aber Musik und die Gebärden sprechen für sich!
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Willi Heuvens aus Kalkar | 21.08.2016 | 15:43  
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