Petrit Halilaj und David Shrigley – Shooting Stars der internationalen Kunstszene aktuell im Museum Schloss Moyland

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(Foto: Museum Schloss Moyland)
Zwei Künstler der aktuellen Sonderausstellung SUPER Visions - Zeichnen und Sein im Museum Schloss Moyland machen derzeit international von sich reden: Petrit Halilaj wird auf der diesjährigen 55. Internationalen Kunstausstellung, Biennale Venedig 2013, den Pavillon des Kosovo bespielen.
David Shrigley ist aktuell für den Turner-Preis, einen der wichtigsten Preise für die Gegenwartskunst, nominiert.

Petrit Halilaj gehört seit seinen aufsehenerregenden Installationen zur Berlin Biennale 2010 und auf der Art Basel 2011 international zu den meist beachteten Künstlern. Er lebt und arbeitet im Kosovo, in Italien und in Berlin. Für die Ausstellung SUPER Visions holt der Künstler auf riesigen Paneelen den Himmel in den Ausstellungsraum. Begleitet wird diese Installation von Zeich-nungen zu unterschiedlichen Projekten des Künstlers zu Himmels- oder Wolkenthemen.

Der britische Künstler David Shrigley ist einer der bekanntesten und erfolg-reichsten Zeichner der aktuellen Kunstszene. In seinen narrativen Zeichnun-gen kombiniert er Bild und Schrift. Neben Arbeiten auf Papier umfasst sein Werk auch Fotografien, Skulpturen, Rauminstallationen, seit 2000 auch Ani-mationsfilme. Im Museum Schloss Moyland zeigt David Shrigley eine Aus-wahl farbiger Arbeiten auf Papier kombiniert mit Skulpturen. Die Ausstellung SUPER Visions - Zeichnen und Sein stellt mit Petrit Halilaj, David Shrigley, Matthias Böhler, Christian Orendt, Heiner Franzen sowie Eva von Platen fünf junge Künstler und eine Künstlerin mit großem Potenzial vor, die alle leidenschaftlich zeichnen, deren Arbeiten aber zugleich lustvoll in den Raum ausgreifen. Zeichnen bedeutet für die Künstler, ihrer Imagination zu vertrauen und mit viel Humor auf unterschiedlichste Weise Geschichten zu erzählen. Anregungen für ihre Werke beziehen die Künstler aus alltäglichen Erfahrungen und Beobachtungen, aus Comic, Film oder Internet.

Eher Ge-samtinstallation als Grafikpräsentation, lädt die Ausstellung dazu ein, die un-terschiedlichen Vorstellungswelten der Künstler zu erkunden. Ein Teil der Arbeiten wurde von den Künstlern eigens für das Museum Schloss Moyland entwickelt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. Juni zu sehen.
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