FREDA feiert 25. Geburtstag

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Das Foto zeigt Pfarrer Ralph van Otterlo und die Beschäftigte Katharina Mohn
FREDA – klingt wohltuend, ist es auch. „FREDA leistet herausragende Arbeit und bietet Menschen neue Berufs- und Lebensperspektiven“, fasste Wolfgang Spreen, Landrat des Kreises Kleve, in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Haus Freudenberg GmbH zusammen. Am vergangenen Freitag feierte der Standort Bedburg-Hau, an dem die FREDA-Werkstatt der Haus Freudenberg GmbH beheimatet ist, sein 25-jähriges Jubiläum.
Hinter der liebevollen Abkürzung FREDA stecken erfolgreiche Wege und Ziele, die Bildung, Arbeit und Zukunftsperspektiven mit Leben füllen. Förderung, Rehabilitation, Eingliederung durch Arbeit – die jeweiligen Anfangsbuchstaben dieser Schwerpunkte setzen den Namen der Einrichtung zusammen, die Menschen mit einer psychischen Erkrankung hilft, neue Wege in das Leben sowie insbesondere in den Beruf zu finden.
Mit einem berührenden und sehr persönlich gestalteten Gottesdienst entführten die Beschäftigten, gemeinsam mit Pfarrer Ralph van Otterlo, in die Anfänge der Werkstatt. Sie berichteten von damals, als an dem Standort Bedburg-Hau die Rosendaler Werkstätten beheimatet waren, sowie von der heutigen Institution, die ein spezieller Teil für die Rehabilitation psychisch kranker Menschen innerhalb der Haus Freudenberg GmbH geworden ist. Und so standen unter dem Motto „Auf dem Weg“ das Unterwegssein im Leben, Neuanfänge, die Bewältigung von Höhen und Tiefen sowie der Mut in Wortbeiträgen, Liedern und einigen Darstellungen im Fokus. „Sie haben uns tief berührt“, sagte Wolfgang Spreen den Mitwirkenden ein herzliches Dankeschön. „Hier wird Inklusion gelebt und Menschen eine konkrete Förderung im Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt geboten“, lobte der Aufsichtsratsvorsitzende die höchst erfolgreiche Arbeit der FREDA-Mitarbeiter, „jeder Mensch kann etwas und jeder Mensch ist wichtig“, betonte er abschließend.
Ein weiterer Ehrengast des Jubiläumsvormittages war Probst Johannes Mecking. Er sprach den Beschäftigten und Gästen Mut zu, neue Wege einzuschlagen und den Anfang zu machen. „Je weiter der Mensch einen Neuanfang hinauszögert, umso schwieriger wird es, diesen Schritt jemals überhaupt zu wagen“, sagte er im Rahmen des Gottesdienstes. Im Anschluss an die Feierstunde luden die Freudenberger zu einem Rundgang durch ihre Werkstatt ein. Die Bereiche Hauswirtschaft, Dokumentenarchivierung, Landschaftspflege, der Berufsbildungsbereich sowie die Verpackung und Konfektionierung im Orientierungsbereich und auch die arbeitsbegleitenden Maßnahmen öffneten Tür und Tor für die geladenen Gäste. Organisiert von Günter Hellmann und Hans-Gerd Habers, hauptamtliche Mitarbeiter der Haus Freudenberg GmbH, war für das leibliche Wohl gesorgt. Darüber hinaus rundete das TIK-Figurentheater aus Emmerich das Jubiläumsprogramm ab.
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