Ein Bild - Eine Gechichte

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19, 20…Ich komme!


„Krom, wo bist du?“
Krom, der kleine Gnom, schielte vorsichtig um den Stein, hinter dem er sich versteckte, herum und sah seine Frau Nida sich suchend um ihre Achse drehen. Er duckte sich wieder und kicherte leise vor sich hin. Er liebte Versteck spielen mit Nida. Sie machte immer beim Suchen einen derartigen Lärm, dass er immer wusste, wo sie war und sich rechtzeitig ein neues Versteck suchen konnte. Und wenn sie sich verstecken sollte, tat sie es so ungeschickt, dass er sie immer fand. Egal ob er mit Suchen oder Verstecken dran war, er gewann immer.
„Krom?“
Krom linste noch einmal über den Stein. Nida kam in seine Richtung. Er kicherte noch einmal und huschte dann im Schutz des Grases einen Stein weiter.
„Krom!“
Nida stampfte wütend mit dem Fuß auf. Krom bog eine Pusteblume beiseite, um einen besseren Blick zu haben und grinste. Er hatte ihr schon oft erklärt, dass es nicht half, den Versteckten zu rufen, denn er wollte ja nicht gefunden werden. Man musste leise sein, auf verräterische Spuren achten. Krom stutzte. Nida war nirgends zu sehen. Eben hatte sie noch nach ihm gerufen. Er ließ die Blume los und durch die Bewegung lösten sich ein paar der Schirme und flogen davon. Krom lauschte und kratzte sich an der Nase. Da stimmte doch etwas nicht.
„Hab dich!“
Krom gab erschrocken einen Quieker von sich, drehte sich um und schaute in Nidas lachendes Gesicht. Die warf die Arme in die Luft und tanzte.
„Ich habe gewonnen!“, sang die kleine Gnomin und zog Krom eine lange Nase. „Du hattest Recht! Anschleichen funktioniert viel besser!“
www.sabine-kalkowski-schriftsteller.de
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