"Der Gärtner": Poetisches Theaterstück für die Kleinsten

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Alexander Ritter als Joe und Michael Habelitz als sein Onkel Harry spielen in „Der Gärtner“. Foto: Küster (Foto: Foto: Küster)

Kommen und Gehen im Takt der Zeit



Der „Räuber Hotzenplotz“, das diesjährige Familienstück, ist derzeit unbestritten der Publikumsmagnet im Schauspielhaus - kein Wunder, fesselt das Stück doch Jung und Alt mit viel Humor, Spielwitz, einem Großaufgebot an Bühnentechnik und sogar pyrotechnischen Effekten und liefert so ein Paradebeispiel für das, was Theater können kann.

Viel kleiner, aber nicht weniger fein, ist das Kindertheaterstück „Der Gärtner“, das auch „zwischen den Jahren“ im Theater Unten zu sehen ist. Mit nur wenigen Worten, dafür mit viel Musik und Bewegung, mit starken Bildern und vor allem mit jeder Menge Rhythmus erzählt das Stück vom Werden und Vergehen, vom Säen und Ernten, vom Ankommen und Abschiednehmen.
Der kleine Joe flüchtet sich vor dem Streit daheim und der Eifersucht auf seine Schwester zu seinem alten Onkel Harry in den Garten. Von ihm lernt er, was es bedeutet, ein Gärtner zu sein. Und während sie sich ein ganzes Jahr der Pflege des Gartens widmen und ernten, was sie gesät haben, nähern sich die beiden Generationen an und finden eine Sprache für Gefühle und Dinge, die Joe noch nicht begreifen kann, während sie Harry Stück für Stück verliert.
Michael Habelitz und Alexander Ritter spielen Harry und Joe - doch Musiker Manuel Loos ist gleichberechtigter Dritter auf der Bühne. Regie führt Martina van Boxen.

Termine

Wieder zu sehen ist „Der Gärtner“ am 26. Dezember (16 uhr) und 29. Dezember (11 Uhr) sowie am 5. Januar 16 Uhr); Karten gibt es unter Tel.: 3333-5555.pe
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