Stiftung Stanzwerk: Leidenschaftliches Kultur-Engagement

Anzeige
Das Stanzwerk ist eine Kulturstätte, die vielfältige Möglichkeiten für unterschiedlichste Präsentationen bietet. In der Maschinenhalle (Bild) bilden alte Industrieelemente ein einzigartiges Ambiente für zahlreiche Veranstaltungen. (Foto: Stanzwerk)
 
Am kommenden Wochenende ist im Stanzwerk eine Fotografie-Ausstellung von Emanuela Danielewicz zu sehen. Im Fokus stehen Portraitbilder. (Foto: Emanuela Danielewicz)
Bereits 2008 gegründet, begleitet die gemeinnützige Treuhand Stiftung Stanzwerk Künstler auf ihrem Weg zur Präsentation. Im Ruhrtal gelegen bietet das Stanzwerk gleich drei Wirkungsstätten – Dreherei, Maschinenhalle und Villa. Hier ist in den letzten Jahren ein Kulturstandort gereift, der einen Raum für Musik, Kunst und Präsentationen bietet.

„Es bedurfte schon einiger Vorstellungskraft, um aus einer alten Industrie-Ruine einen Ort für kulturelle Begegnung zu schaffen“, erinnert sich Dipl. Betriebswirtin Andrea Schade, die gemeinsam mit ihrem Mann Sven Schade die Stiftung Stanzwerk gegründet hat, zurück. 20 Jahre ruhte auf einer einsamem Anhöhe oberhalb der Ruhr, von Efeu und Brombeerbüschen verdeckt, die alte Maschinenhalle ohne Dach, mit eingefallenen Mauern, fehlenden Scheiben, die Dreherei ohne Türen, ohne Fußboden, ohne Strom und ein alter, seit vielen Jahren unbewohnter Kotten.
„Zunächst folgten wir auf privater Ebene unserer Vision einen Ort zu schaffen, an dem Kultur auf Industrie treffen kann“, beschreibt Dipl. Ingenieur und Architekt Sven Schade die Anfänge des Wandels. Unter Einsatz vorhandenen Ressourcen, Materialressourcen des Geländes und dem Know-how aus BWL und Architektur sowie der persönlichen Tatenkraft wurde das heutige Stanzwerk behutsam entwickelt.
Um das volle Potential des Kulturstandortes zu nutzen, reichte das überaus hohe private Engagement nicht mehr aus. So entschloss sich das Ehepaar Schade zur Gründung der gemeinnützigen Treuhand Stiftung Stanzwerk, die ebenfalls von der Artur Schade Stahlerzeugnisse GmbH aus Hattingen unterstützt wird. Dieser Schritt soll bis heute zur Erhaltung des Stanzwerks als Ort mit einzigartiger Atmosphäre beitragen. Außerdem steht die künstlerische Weiterentwicklung, mit spannenden und außergewöhnlichen Veranstaltungen im Fokus.
Eine der zahlreichen Künstlerinnen, die das Stanzwerk kostenfrei nutzen können ist die Fotografin Emanuela Danielewicz. Als Mitglied und treibende Kraft des Künstler- und Kulturvereins Kosmopolen e. V. organisierte sie schon häufig eine Vernetzung zum Kulturstandort.
Am kommenden Wochenende wird die Fotografin nun selbst im Stanzwerk ausstellen. Unter dem Titel „ICH - das ist etwas anderes“, sind Portraits und andere Arbeiten zu sehen. Am Samstag, 7. Dezember, wird Emanuela Danielewicz die Vernissage um 18 Uhr selbst eröffnen. Ab 20 Uhr folgt ein Konzert mit polnischen und weißrussischen Einflüssen.
Am Sonntag, 8. Dezember, öffnet die Fotografie-Ausstellung bereits ab 14 Uhr. Zwischen 17 und 18 Uhr wird auch an diesem Tag wieder musiziert.
Andrea und Sven Schade freuen sich auf ein weiteres Highlight, das durch die Stiftung Stanzwerk getragen wird: „Wir freuen uns auf ein weiteres kulturreiches Wochenende im Stanzwerk und hoffen, dass sich das Interesse an den unmittelbaren Künstlern auf die Stiftung überträgt. „
Der Eintritt zur Fotografie-Ausstellung ist frei, um eine vorherige Anmeldung wird unter info@stanzwerk.de gebeten. Weitere Informationen zur Stiftung Stanzwerk auf www.stanzwerk.de.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.