Auf hoher See: Bergmann & Bartkowski zeigten "Movie Trip Show" auf Kreuzfahrtschiff

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Dass Bergmann & Bartkowski mit ihrer „The Movie Trip Show“ nicht nur im Schauspielhaus Bochum äußerst erfolgreich sind, ist kein Geheimnis mehr, dass Sie nun auch international unterwegs sind, jedoch schon. Nicht jeder Künstler wird gefragt, ob er im Grand-Theater eines großen Kreuzfahrtschiffes spielen möchte. Den beiden Bochumer Musikern wurde dieses Privileg zuteil und der Stadtspiegel wollte wissen, wie es auf dem Luxusliner denn so war. Im Interview erzählt Oliver Bartkowski über die zweiwöchige Reise.

Aus Bochum in die Welt und das als Künstler auf großer Bühne in bzw. auf einem Schiff. Das war bestimmt ein denkwürdiges Erlebnis?
Das war es durchaus. Wir durften zwei Shows im Grand-Theater der „Mein Schiff 1“ spielen. Als wir das Theater das erste Mal be­traten, waren wir total platt. Eine technische Ausstattung wie in einem großen Haus auf dem Festland, alles prunkvoll gestaltet und dazu noch 900 Plätze. Das ist schon gewaltig.

Zwei Shows in 14 Tagen. Das hört sich nach viel Urlaub an?
Überhaupt nicht (lacht). Nun ja, den gab es auch, aber die Shows hatten eine zeitintensive Vorbereitung und die dortige Crew war sehr genau und überließ nichts dem Zufall. Also alles wie an Land.

Kreuzfahrten sind aktuell ganz hoch im Trend. Wie haben Sie Ihre erste erlebt?
Wir waren von der Größe beeindruckt. Knapp 1 400 Passagiere und mindestens so viele Crew-Mitglieder. Die Gäste haben sich alle pudelwohl gefühlt. Vor allem für ältere Reisende ist das anscheinend eine echte Alternative, denn man wird praktisch mit dem Schiff direkt an die Attraktionen gefahren. Antalya, Hurghada, Sharm El Sheikh, Mascat, Dubai, dazwischen sechs Tage auf See, die nicht eine Minute langweilig wurden. Das Rahmenprogramm ist schon gewaltig und man sagte uns, dass an Weihnachten bis zu 350 Kinder an Bord sind. Kreuzfahrten scheinen also für alle Altersebenen immer attraktiver zu werden.

Wie reagierte das Publikum auf Ihre Show?
Die Frage ist gut und berechtigt, denn unsere Show war Bestandteil des Bordprogramms und man weiß nicht, wer an Bord ist und was für Vorlieben die Leute haben. Viele stehen nur auf Rock, Schlager oder Klassik. Als ich auf die Bühne kam sagte ich direkt: „Wir sind Bergmann und Bartkowski und wir kommen aus dem Ruhrpott.“ Es folgte ein lauter Aufschrei von etlichen Reisenden aus Bochum, Dortmund, Witten und Essen. Das Eis war sofort gebrochen und alle anderen Gäste zogen mit. Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen konnten wir allerdings nicht mit Effekten wie Pyros arbeiten.

Werden Sie wieder auf einem Schiff spielen?
Nach den zwei erfolgreichen Shows lässt sich das wohl nicht vermeiden. Wir sind eingeplant und sind gerne wieder dabei. Allerdings komponieren wir mittlerweile verstärkt Filmmusik und wir haben jüngst für zwei Produktionen Aufträge erhalten, dürfen aus vertragsrechtlichen Gründen aber nicht über die Filme sprechen, bis wir grünes Licht bekommen. Ein Film soll auf jeden Fall in Cannes laufen. Dazu kommen weitere Shows in Deutschland. Und mein Partner Sven ist für 2016 bereits über 40 Mal von Patricia Kelly als Pianist gebucht worden. Da wird man erst einmal einen Termin finden müssen. Dann haben wir noch unsere nächste Show am 21. April 2016 im Schauspielhaus. Die soll etwas ganz Besonderes werden, denn dieses Haus liegt uns ganz besonders am Herzen.

Können Sie uns dazu schon etwas verraten?
Wir haben Thomas Anzenhofer, Daniela Rothenburg, Jonas Wilms und Volker Wendland wieder dabei. Zudem werden erstmals „The Voice“-Star Pamela Falcon und Michael Wurst in der Show auftreten. Wir werden an diesem Abend einige neue Songs präsentieren die bisher noch nicht live gespielt worden sind.
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