„Day of Song“ 2014: Bochum singt mit einer Stimme

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(Foto: Foto: Sure)

Jung und Alt, Groß und Klein, erfahrener Chorsänger oder absolut Unmusikalisch - alle machten sie mit bei der Neuauflage des „Day of Song“, jenem Kulturhauptstadt-Event, das 2010 wohl – neben dem A-40-Stilleben – die meisten Ruhrgebietsmenschen mobilisiert hat. Um 12.10 Uhr ging es in allen Städten des Ruhrgebiets los – und auch vor dem Bochumer Rathaus kamen weit über 1000 Menschen zusammen, um gemeinsam zu singen.

Man hätte es nicht besser inszenieren können, denn pünktlich zu den ersten Tönen des „Steigerliedes“, das das revierweite Singen eröffnete, kam tatsächlich die Sonne hervor. Es folgten das neu komponierte Lied „Im Revier“ und – ein Novum bei der inzwischen dritten Auflage des „Day of Song“ – mit „Üsküdara“ erstmals ein Lied in türkischer Sprache. Auf den Spuren von Michael Jackson & Co. wandelten die „Rudelsinger“ anschließend mit „We are the World“.
Katja Leistenschneider von Radio Bochum und Isa Schremel von der Bochumer Musikschule sorgten dafür, dass niemand aus dem Takt geriet.
Der Chorverband NRW hatte eigens für den diesjährigen „Day of Song“ erstmals ein Liederbuch heraus gebracht – mit 45 Liedern für Jung und Alt in sieben Sprachen. Das erwies sich nicht nur beim gemeinsamen Singen vor dem Rathaus als äußerst praktisch für die Textsicherheit der Teilnehmer, sondern soll auch in Zukunft als gemeinsames „Liederbuch“ für das Ruhrgebiet zum Einsatz kommen.
Beim diesjährigen „Day of Song“ wurde aber nicht nur vor dem Rathaus gesungen: Zahlreiche kleinere und größere Mitsing-Veranstaltungen gab es im gesamten Stadtgebiet – vom Untertage-Singen im Bergbaum-museum über den „Bochumer Linienbusgesang“ bis hin zur musikalischen Untermalung im Einkaufszentrum.
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