Kein technischer Defekt - Kripo ermittelt

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(Foto: Karsten John)

In den Nachtstunden gegen 1.40 Uhr des 27. Februar, wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Wohnungsbrand an der Drusenbergstraße in Bochum-Wiemelhausen gerufen. Der Mieter einer Wohnung in der ersten Etage, hatte ein Feuer in seinem Badezimmer entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert.

Der Feuerwehr gelang es, den Brand im Mehrfamilienhaus zu löschen. Sechs Bewohner hatten sich zuvor ins Freie begeben, eine vierköpfige Familie befand sich noch in ihrer Wohnung im Dachgeschoss. Diese waren durch in der Wohnung angebrachte Rauchmelder geweckt und gewarnt worden.

Die Feuerwehr begleitete die Personen über das Treppenhaus nach draußen. Mit dem Verdacht von Rauchgasvergiftungen wurde die Familie vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die Klinik konnten sie bereits wieder verlassen. Die übrigen Bewohner kehrten in ihre Wohnungen zurück.

Ermittlungen zur Brandursache des Kriminalkommissariats 11 haben ergeben, dass ein technischer Defekt gänzlich auszuschließen ist. Wer das Feuer fahrlässig oder vorsätzlich ausgelöst haben könnte, ist nun Bestandteil der weiteren Ermittlungen. Diese dauern mithin an.
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