Ministerpräsidentin Hannelore Kraft eröffnete Neubauten

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hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs (im Bild links) empfing Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zur Einweihung des Neubaus der hsg bei sonnigem Herbstwetter.
 
Bei der symbolischen Schlüsselübergabe hat Gabriele Willems, Geschäftsführerin des Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) des Landes NRW, der Hochschule ein Foto der Hochschule geschenkt. Bei der Übergabe des Geschenks waren dabei von links nach rechts: Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs, Prof. Dr. Peter C. Meyer (Stellvertretender Rektor der ZHAW in Winterthur in der Schweiz), Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und vom AStA: Maja Kuchler (AStA-Vorsitzende),
Der Neubau der Hochschule für Gesundheit (hsg) auf dem Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen ist am 26. Oktober 2015 von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft feierlich eröffnet worden. Nach der Gründung der hsg Ende 2009 war die Hochschule zunächst über fünf verschiedene Standorten in Bochum verteilt. Nach Fertigstellung des Neubaus zog die Hochschule im August 2015 in die beiden Gebäude auf dem Gesundheitscampus NRW in Bochum.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft betonte in ihrer Rede beim Festakt das hohe Zukunftspotential des Gesundheitscampus NRW. „Wir bauen in Bochum ein Netzwerk auf, das Verbindungen schafft zwischen Arbeit, Lehre, Forschung und Wirtschaftsförderung. Es geht dabei um Begegnungen und Vernetzungen, die virtuell, aber auch real stattfinden sollen“, sagte Kraft. Der Campusgedanke beinhalte, dass Menschen, die hier arbeiten und studieren, sich auch täglich über den Weg laufen können. Kraft: „Denn manchmal entstehen die besten Ideen beim Mittagessen.“ Das sei nicht zu unterschätzen. Die Begegnungen und die Zusammenarbeit über fachliche und institutionelle Grenzen hinweg sei ein Alleinstellungsmerkmal des Gesundheitscampus NRW. „Ich wünsche mir, dass diese Vernetzung und Kooperation in Zukunft noch stärker, noch dichter wird, denn hier in Bochum soll ein wichtiger Knotenpunkt für den Gesundheitssektor ausgebaut werden“, erklärte die Ministerpräsidentin.

hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs bedankte sich beim Bauherrn, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, und beim Architekturbüro léonwohlhage für den Entwurf des Neubaus und die Umsetzung des Entwurfs. „Wir sind sehr dankbar für diesen fantastischen Neubau mit diesem lichtdurchfluteten Foyer und Atrium. Die Räume der Hochschule sind sehr schön, klar und hell“, sagte Friedrichs.

Der Neubau der Hochschule mit rund 25.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche und rund 750 Räumen besteht aus zwei Gebäuden, deren Baukosten bei rund 75 Millionen Euro liegen. Das Veranstaltungsgebäude beinhaltet vier Hörsäle (darunter ein Audimax mit 400 Sitzplätzen), sechs Konferenzräume, eine Bibliothek mit 40.000 Medien Fachliteratur, 15 moderne Seminarräume und eine Mensa, die für täglich 800 Mittagessen ausgelegt ist.

Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch unterstrich in seiner Rede die Bedeutung des Gesundheitsstandorts Bochum. Mit den Unternehmen, die sich in Bochum ansiedeln, mit dem Neubau des Landeszentrums Gesundheit, mit dem Krebsregister und mit dem Platz, den die Stadt für das Protein-Forschungsinstitut bereitstellt, sei die Hochschule für Gesundheit in der Mitte des Gesundheitscampus als Nukleus eingebettet. Eiskirch: „Der Gesundheitsstandort Bochum ist der Gesundheitsstandort Nummer eins in Nordrhein-Westfalen, aber auch weit darüber hinaus und Bochum ist stolz auf seinen Nukleus.“

Auch Prof. Dr. Peter C. Meyer, stellvertretender Rektor der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in der Schweiz, ging in seinem Vortrag auf die Chancen des Gesundheitscampus ein. „Alle Institutionen und Betriebe des Gesundheitscampus sind potenzielle Kooperationspartner für die Lehre und vor allem für die Forschung der hsg. Forschungskooperationen sind zum Beispiel denkbar mit Firmen der Gesundheitsbranche, indem technische Innovationen gemeinsam entwickelt und evaluiert werden. Sehr attraktiv ist auch die Nähe zur Ruhr-Universität Bochum (RUB), insbesondere zur Medizinischen Fakultät. Eine gute, befreundete und kooperative Nachbarschaft zur Medizin beinhaltet zahlreiche Chancen. Es wäre eine hervorragende Pionierleistung, wenn die hsg und die Medizinische Fakultät der RUB gemeinsame interprofessionelle Module in ihre Curricula einbauen würden“, erklärte Meyer.

Bei der symbolischen Schlüsselübergabe überreichte Gabriele Willems, Geschäftsführerin des Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) des Landes Nordrhein-Westfalen, der Hochschule ein Foto des Neubaus.

Rund 260 geladene Gäste waren zur Einweihung des Neubaus in das Audimax gekommen. Zudem nahmen viele der rund 110 Beschäftigten am Festakt teil. Neben der Ministerpräsidentin waren zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Verwaltung der Einladung gefolgt. Unter anderem konnten Carina Gödecke, die Präsidentin des Landtags NRW, Karl-Josef Laumann, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, sowie Mitglieder des Bundes- und Landtags als Gäste begrüßt werden.

„Die Hochschule für Gesundheit hat das Ziel, zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung beizutragen und die Akademisierung und Professionalisierung der Gesundheitsberufe weiterzuentwickeln“, hatte Anne Friedrichs in der Pressekonferenz betont und hinzugefügt: „Der Gesundheitscampus NRW bietet uns die Möglichkeit, uns noch stärker regional zu vernetzen“.
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