Richtfest für das „Museum unter Tage“

Anzeige
Das Richtfest für das neue „Museum unter Tage“ am Haus Weitmar feierten (v. l.): Thomas Vervoorts von Vervoorts & Schindler Architekten, Dr. Silke von Berswordt-Wallrabe, Vorsitzende der Stiftung Situation Kunst, Stefan Rundholz, Geschäftsführer der RUNDHOLZ Bauunternehmung, Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum, Andreas Schindler von Vervoorts & Schindler Architekten, Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert sowie Prof. Elmar W. Weiler, Rektor der Ruhr-Universität. (Foto: Rundholz)

Der Bau des neuen „Museums unter Tage“ am Haus Weitmar in Bochum schreitet voran. Am vergangenen Wochenende feierten die Handwerker gemeinsam mit dem Bauherrn und geladenen Gästen das Richtfest.

Unter ihnen Dr. Silke von Berswordt-Wallrabe, Vorsitzende der Stiftung Situation Kunst, Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, der Rektor der Ruhr-Universität Prof. Elmar W. Weiler sowie Andreas Schindler von Vervoorts & Schindler Architekten. Für den Richtspruch sorgte Polier Yüksel Kopuz von der Rundholz Bauunternehmung, die im Auftrag der Stiftung „Situation Kunst“ in viermonatiger Bauzeit den Rohbau für das unterirdische Gebäude errichtete.

Nach dem „Kubus“ geht´s unter Tage


„Dank des milden Winters und des Einsatzes meiner Mitarbeiter sind die Arbeiten für den Rohbau wie geplant gelaufen“, erklärt Stefan Rundholz, Geschäftsführer der Rundholz Bauunternehmung. Vor vier Jahren bereits baute das Dortmunder Unternehmen den Kubus, ein außergewöhnliches Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude in den Ruinen des Hauses Weitmar.
Der rund 1 900 Quadratmeter große Ausstellungsraum des „Museums unter Tage“ lehnt sich architektonisch an die Geschichte des Ruhrgebiets an und liegt komplett unter der Erdoberfläche.


Beton und Baustahl in Massen

An der Oberfläche wird sich das Gebäude lediglich durch drei Quader zu erkennen geben. Für die Errichtung des Rohbaus verwendete die Bauunternehmung über 2 000 Kubikmeter Beton und 206 Tonnen Baustahl.
Auf dem Gelände des Haus Weitmar befinden sich mehrere eigens für Werke der zeitgenössischen Kunst konzipierte Pavillons. Errichtet wurden sie 1988 in Erinnerung an den Gründer des Kunstgeschichtlichen Instituts der Ruhr-Universität Bochum (RUB), Professor Dr. Max Imdahl. Im MuT werden künftig Landschaftsmalereien vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart zu besichtigen sein.
Die Fertigstellung ist für 2015 zum 50. Bestehen der RUB geplant.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.