Wertschätzung der Leistungen und des Engagements

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Barbara Gütgemann, Studentin der Ergotherapie an der hsg, erhält ein Deutschlandstipendium. (Foto: hsg)

Die 22-jährige Barbara Gütgemann ist eine von drei Studentinnen an der Hochschule für Gesundheit (hsg), die mit einem Deutschlandstipendium gefördert werden. Die Ergotherapie-Studentin gehört zum ersten Jahrgang der hsg und zog zum Studienstart im Wintersemester 2010/2011 nach Bochum.

Seit Ende ihrer Schulzeit interessiert sich Barbara Gütgemann für den Beruf der Ergotherapeutin. Die Studienberatung der Bundesagentur für Arbeit gab der jungen Frau den Hinweis auf die hsg. Im Vorpraktikum lernte sie, wie die Ergotherapeutin mit den Kindern und mit den Eltern zusammen Ziele für die Entwicklung der Kinder erarbeitete. „Oft waren die Ziele alltagsorientiert. Beispielsweise wurde die Betätigung ‚Rad fahren‘ geübt und zuvor die motorischen Voraussetzungen zum Beispiel mithilfe eines Wackelbrettes geschaffen. Oder wir führten spielerisch Übungen durch, damit die Kinder lernten, sich besser zu konzentrieren“, erzählte Barbara Gütgemann.

Mittlerweile ist die Studentin im sechsten Semester und ihr ursprünglicher Wunsch, künftig mit Kinder zu arbeiten, hat sich durch ihr Studium verändert: „In einer Praxisphase habe ich in einer geriatrischen Frührehabilitation die Freude am therapeutischen und zwischenmenschlichen Umgang mit älteren Menschen für mich entdeckt.“

Ehrenamtlich hat sich Barbara Gütgemann von Beginn an in der neuen Hochschule engagiert. „ An der hsg war ich zweimal in der Leitung für die Wahl zum Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) aktiv und bin seit dem Wintersemester 2011/2012 Sprecherin des Studienjahrgangs 2010/2011“, zählte die Studentin auf. Gütgemann: „Die Auswahl in die Förderung des Deutschlandstipendiums verstehe ich als Wertschätzung nicht nur meiner guten Leistungen, sondern auch meines ehrenamtlichen Engagements in der hsg.“

Seit ihrem zweiten Semester arbeitet die 22-Jährige zudem als studentische Hilfskraft im Studienbereich Ergotherapie der hsg. Aktuell steht sie kurz vor den staatlichen Prüfungen, die noch vor dem Schreiben der Bachelorarbeit abzulegen sind. Das Geld, welches sie durch das Stipendium erhält, möchte die Studentin als „Anzahlung nutzen für den ersten Teil einer Bobath-Fortbildung und für eine Fortbildung in Basaler Stimulation, die im geriatrischen Handlungsfeld die therapeutische Arbeit bereichern“.

Das Deutschlandstipendium von Barbara Gütgemann startete am 1. Oktober 2012, läuft zunächst zwei Semester lang und kann bei weiter herausragender Leistung maximal auf die Dauer der Regelstudienzeit verlängert werden.

Der Bund fördert mit dem Deutschlandstipendium begabte und leistungsstarke Studierende, die neben erstklassigen Noten auch gesellschaftliches Engagement und persönliche Leistungen vorweisen können. An der hsg hatten sich insgesamt 34 Studierende um ein Deutschlandstipendium ab dem Wintersemester 2012/2013 beworben.
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