Billard-Bundesliga total in Bochum

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Das Team des DBC Bochum hat allen Grund zur Freude. Seit dem vergangenen Wochenende sind die Herren wieder Tabellenführer. Foto: Verein

Nach dem geglückten Jahresauftakt gegen den BC Hilden und GW Wanne, wollen die Bundesliga-Billardspieler des DBC Bochum in zwei buchstäblichen Lokalduellen die Tabellenspitze verteidigen. Immer wird ausschließlich Bochum am Tisch stehen.

Am kommenden Samstag, 28. Januar, ab 14 Uhr kommt es zu einem besonderen Spiel für den Dahlhauser Billardclub. Der DBC ist erstmals in seiner Geschichte Gast im eigenen Billardzentrum. Der BC Krüzkämper, der seine Heimspiele am Holtkamp ausrichtet, empfängt den Deutschen Rekordmeister.
Im Hinspiel gewann der DBC Bochum gegen den Bundesliganeuling aus der Nachbarschaft erwartungsgemäß mit 6:2. Doch an Stelle von Christian Breitkreuz, der im Hinspiel Sam van Etten und Horst Wiedemann vertrat, wird diesmal mit der vollen Besetzung zu rechnen sein. Der BC Krüzkämper wird versuchen den sechsten Tabellenplatz zu sichern, um so den Abstieg zu verhindern. Nach einer längeren Zeit ohne Erfolgserlebnisse konnten Martin Nockmann, Andreas Schmidt und Simon Blondeel wichtige Punkte gegen die Billardfreunde aus Coburg und den BC Oberursel holen.
Am Sonntag trifft der DBC dann an selber Stelle auf den TuS Kaltehardt. Momentan steht der Verein aus dem Bochumer Osten mit 5:13 Punkten auf den vorletzten Tabellenplatz der Liga und damit mächtig unter Druck.
Ein Blick zurück auf den letzten Spieltag, der die Dahlhauser erstmals seit April 2016 wieder an der Tabellenspitze der Mehrkampf-Bundesliga brachte. In Wanne-Eickel lag das Team zu Anfang weit hinten. Horst Wiedemann, der erneut den Niederländer van Etten vertreten sollte, lag bereits nach zwei Aufnahmen mit 64:250 zurück, während Ludger Havlik am Nebentisch seine Partie gegen Roland Grieß für Verloren erklären musste. Doch Horst Wiedemann erkämpfte sich den Sieg. In acht Aufnahmen bescherte er noch den erhofften 300:253 Sieg gegen Jens Fischer.
Thomas Nockemann, der von allen Spielern in seiner besten Verfassung war, lag im Cadre 71/2 mit einer 148er Serie vor. Am Ende gewann er in drei Aufnahmen.
Auch Thomas Berger tat sich schwer, konnte allerdings mit 90 Ball in zwei Aufnahmen noch 192:122 gegen den Niederländer Jaques de Beurs gewinnen.
Eine ganz starke Leistung lieferte der DBC Bochum in Hilden. Der DBC deklassierte den Play-Off Kandidaten glatt mit 8:0 und lieferte dabei eine einem Tabellenführer würdige Leistung ab.
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