VfL Bochum auf der Suche nach dem Torerfolg - keine Punkte, keine Tore in Karlsruhe

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Patrick Fabian im Zweikampf mit seinem Gegenspieler vom KSC. (Foto: VfL Bochum)

So ganz weiß man als VfL-Fan nicht, was einen mehr verwundern soll: die Ergebniskrise der Bochumer oder das Unvermögen der anderen Clubs, daraus Kapital zu schlagen.

Fakt ist: Nach der grandiosen Auftaktphase in dieser Saison mit fünf Spielen in Serie gelang den Bochumern in den letzten neun Spielen nur beim 5:0 in Fürth ein Sieg. Dass man als Tabellensechster dennoch weiterhin auf Tuchfühlung mit der Spitze ist, verdankt der VfL der Konkurrenz, die ebenfalls immer wieder Federn lässt. Dennoch: Ohne Tore und Punkte läuft das Team Gefahr, weiter durchgereicht zu werden und im Mittelfeld der Liga zu verschwinden.
Beim 0:3 in Karlsruhe glänzte der VfL nur in den ersten 25 Minuten, verpasste dabei eine mögliche Führung und ließ es in der Folgezeit an Effizienz vermissen. Da nutzten letztlich auch fast 70 Prozent Ballbesitz nichts. "Heute hätten wir noch zwei Stunden spielen können, wir hätten keinen Treffer erzielt. Insgesamt hat Karlsruhe verdient gewonnen", erklärte Gertjan Verbeek nach dem Spiel.
"Wir haben versucht, offensiv Druck zu erzeugen und Standards zu kreieren, aber es gelingt uns aktuell leider zu selten ein Tor zu machen. Wir können uns bei aller Spielfreude, die wir an den Tag legen wollen, nicht solche leichten Gegentore fangen. Das müssen wir knallhart analysieren und abstellen", ergänzte Mannschaftskapitän Patrick Fabian.
Zwei Wochen haben die VfLer jetzt Zeit, ihre Torgefahr wiederzufinden und an den Stellschrauben in der Defensive zu drehen. Am 20. November, kommt der Tabellenvierzehnte Union Berlin ins Rewirpower-Stadion. Da sind drei Punkte fast schon ein Muss.
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