Jahresrückblick: Bottrop, Stadt der Weltmeister

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So sehen Sieger aus, so „lächeln“ Zweitplatzierte: Weltmeisterin Mareike Ressing (r.) nach der Siegerehrung. (Foto: privat)

Dem Erfolg, den die Jungs von Jogi Löw 2014 in Brasilien errungen haben, brauchen auch die Bottroper Athleten nicht nachstehen und trugen sich 2015 ihrerseits in die Geschichtsbücher ein.

Mit zahlreichen Welt- und Vizeweltmeistertiteln können sie mehr als zufrieden auf ein erfolgreiches Sportjahr zurückblicken. Wir lassen die vergangenen zwölf Monate nochmal Revue passieren.
Im August komplettierte Langstreckenläuferin Mareike Ressing vom LC Adler Bottrop ihre Erfolgsserie bei den Senioren-Weltmeisterschaften im französischen Lyon und setzte mit einem Sieg über die 5.000 m Distanz nicht nur einen neuen persönlichen Saisonhöhepunkt, sondern krönte mit dem WM-Titel auch ihre bisherige Lauf-Karriere. „Mein Mund war zum Schluss knochentrocken, ich bin platt aber zufrieden“, kommentiert die Goldmedaillengewinnerin ihr Rennen. Nur zwei Tage später schlug sie erneut zu und holte sich auch noch die Silbermedaille, diesmal über 10.000 m.

Besonderer Empfang im Rathaus bei Bernd Tischler

Die Tatsache, zweimal Edelmetall in kürzester Zeit errungen zu haben, war für Bernd Tischler Grund genug, die neue Senioren-Welt- und Vizeweltmeisterin bei einem Empfang im Rathaus besonders zu ehren.
Neben Mareike Ressing hatte das Bottroper Stadtoberhaupt außerdem die beiden Bottroper Unterwasserrugby-Nationalmannschaften eingeladen, die im kolumbianischen Cali gleich doppelten Grund zur Freude hatten – die Damen durften die Weltmeisterschaft und die Herren die Vize-Weltmeisterschaft feiern.

Nicht direkt „weltmeisterlich“, aber zumindest in der Leistung konkurrenzlos zeigten sich die Piraten des JC 66 Bottrop beim unaufhaltsamen Marsch durch die 2. Bundesliga. Der relativ sichere Aufstieg in die erste Bundesliga tat der Freude am letzten Kampftag aber keinen Abbruch. Vor heimischem Publikum bezwangen die Bottroper den KSC Asahi Spremberg im September klar mit 9:4 und „segeln 2016 wieder in heimischen Gewässern“.

Harte Treffer mit dem Ellbogen musste Nathalie Visschers einstecken, als sie von Muaythai-Kämpferin Julia Symannek in der zweiten Runde K.O. geschlagen wird. Die Herausforderin aus Antwerpen wollte der neunfachen Weltmeisterin zeigen, wer der neue Chef im Ring ist. Doch es kam anders. Die Bottroperin machte „La Decima“ voll und darf sich nun „Zehnfache Weltmeisterin“ nennen.
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