Flüchtlinge: Neue Unterkünfte im Visier

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Eine von bisher drei städtischen Unterkünften für Asylbewerber befindet sich an der Harkortstraße.

150 zusätzliche Flüchtlinge seien für Castrop-Rauxel eine realistische Zahl, hatte Dezernent Michael Eckhardt Ende letzten Jahres erklärt. „Im Januar wurden bisher elf Personen, unter anderem aus Syrien und Nordafrika, durch die Bezirksregierung zugewiesen. Noch kommen wir mit den Unterkünften aus“, sagt Eckhardt im Gespräch mit dem Stadtanzeiger.

Er gehe davon aus, dass zum Frühjahr neue Unterkünfte zur Verfügung stünden. Nicht in Merklinde, aber nach dem Modell der Merklinder Harkortstraße. Ziel ist es demnach, ein ganzes Wohngebäude zur Verfügung zu stellen, das belegt werden kann – samt Hausmeister und Praxisanleiter.
„Es ist wichtig, frühzeitig in den Dialog mit Politik und Bürgern zu treten“, weiß Eckhardt.

Noch seien keine Verträge unterzeichnet. Mehrere Häuser stünden zur Verfügung und so könnten 150 Menschen untergebracht werden. „Ich gehe davon aus, dass wir im Frühjahr mit einem Haus mit 40 bis 50 Plätzen starten.“
Die Häuser müssten entsprechend renoviert und ein Büro für den Hausmeister eingerichtet werden.

Wie berichtet, soll ein Sozialarbeiter eingestellt werden. Er werde dann in den neuen Unterkünften tätig sein. Michael Eckhardt sieht ihn auch als Koordinator. „Gutgemeinte Ideen der Hilfsorganisationen müssen koordiniert werden. Sonst verzettelt man sich. Es ist wichtig, zu schauen, was wir brauchen und was im Moment weniger hilft.“
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