Notfall-App soll Bürger vor Gefahren warnen

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Wenn die geplante Smartphone-App der Stadt, die unter anderem Kontaktmöglichkeiten und einen Mängelmelder enthalten soll, an den Start geht, möchte die Feuerwehr mit einer Notfall-App dabei sein. "Sie könnte eingebunden werden. Wir sind im Gespräch mit der Informationstechnik der Stadt, wie das funktioniert", erklärt Dirk Hering, stellvertretender Leiter der Feuerwehr.

Diese App würde auf die Daten der Notfall-Informations- und Nachrichten-App (NINA) des Bundes, die Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für Gefahrstoffausbreitung und Großbrände vermittelt, zurückgreifen. NINA selbst ist in Castrop-Rauxel bisher nicht im Einsatz. "Seitens des Kreises ist aber geplant, die App zu nutzen", so Hering. Dann würde künftig die Leitstelle der Feuerwehr Warnungen für Castrop-Rauxel veranlassen. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen können Smartphone-Nutzer aber bereits jetzt über NINA abrufen.

Ausschreibung für Sirenen läuft

Bekanntlich sollen auch Sirenen bald wieder zur Sicherheit in Castrop-Rauxel beitragen. 26 werden es sein, schätzt man bei der Feuerwehr. Die beiden letzten verbliebenen auf der Wilhelmschule und dem Gerätehaus des Löschzugs Habinghorst sind im Februar/März gegen neue Hochleistungssirenen ausgetauscht werden. In den kommenden vier Jahren sollen die übrigen Sirenen nachgerüstet werden.
"Zurzeit läuft die Ausschreibung", erklärt Hering. Bis Mitte September soll der Auftrag in Höhe von 300.000 Euro vergeben werden. Dieser umfasst nicht nur die Installation der Warnsysteme, sondern auch die vorherige Ausarbeitung eines Beschallungskonzepts. "Es muss geguckt werden, ob die städtischen Gebäude ausreichen oder ob Masten benötigt werden", so Hering.
Nach wie vor plant die Feuerwehr zudem, zwei mobile Sirenen, die aufs Autodach montiert werden können, anzuschaffen. "Da gibt es Lieferschwierigkeiten, und wir haben eine Frist bis Ende Juli gesetzt."
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