Ordnungswesen: Wird Personal aufgestockt?

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"Man geht kurz um die Ecke und dann wandert etwas von einer Hand in die andere. Das ist auch tagsüber zu beobachten", beschreibt ein Anwohner, wie an der Dresdener Straße in Deininghausen "Geschäfte" getätigt würden. Die Vermutung: Hier wird Drogenhandel betrieben.

Das Thema war während der offenen Fraktionssitzung der FWI in Deininghausen auf den Tisch gekommen (wir berichteten). Wie könnte Abhilfe geschaffen werden? Thomas Roehl (Ordnungswesen) hatte in diesem Zusammenhang erklärt, dass man gerne Personal im Bereich Ordnungswesen einstellen und es zeitlich flexibler einsetzen möchte.

Der Stadtanzeiger fragte bei Dezernent Michael Eckhardt nach, wie weit diese Pläne gediehen sind und ob sie wegen der Sparzwänge überhaupt umgesetzt werden können. "Wir sind im Gespräch mit der Bezirksregierung. Unser Wunsch ist es, wieder zwei Mitarbeiter für den Ordnungsaußendienst einzustellen, um ausgebildete Leute zur Verfügung zu haben, die zielgerichtet eingesetzt werden können und eine gewisse Präsenz an 'Problempunkten' zeigen. Bisher ist ein 'Notbeamter' im Außendienst außerhalb der Dienstzeiten erreichbar."

Jede zusätzliche Stelle müsse jedoch gegenfinanziert werden. Im vorliegenden Fall könne dies durch "Mehreinnahmen aus dem Bereich Parkgebühren" gestemmt werden, so Eckhardt. Mehreinnahmen gebe es auch, weil die Belegungsdichte auf dem Altstadtmarkt seit der Verlegung des Wochenmarktes in die Fußgängerzone höher sei.

Positive Signale

Doch gibt die Bezirksregierung grünes Licht für eine etwaige personelle Aufstockung? "Es gab positive Signale und grundsätzlich hat man gesagt, dass man es sich vorstellen kann. Ich bin optimistisch, dass es klappen wird. Der Wunsch ist, noch in diesem Jahr Mitarbeiter 'auf die Straße schicken' zu können. Regelmäßig und auch außerhalb der Dienstzeiten", sagt Eckhardt.
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