WM 2018: Rudelgucken oder nicht?

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Bei der WM 2014 wurde im Agora Kulturzentrum beim Public Viewing ordentlich Stimmung gemacht. Archivfoto: Thiele

Ab dem 14. Juni 2018 rollt bei der Fußball-WM in Russland der Ball. Die Mission für die DFB-Elf heißt "Titelverteidigung". Am vergangenen Freitag (1. Dezember) fand die Auslosung statt. Ob es in Castrop-Rauxel ein Public Viewing geben und damit bei den Spielen mit deutscher Beteiligung Rudelgucken angesagt sein wird, ist bis dato offen.

"Wir haben hier schon einige friedliche Fußballfeste gefeiert", weiß Thorsten Schnelle, Chef des Agora Kulturzentrums in Ickern. Nun gelte es, zu prüfen, ob es wirtschaftlich Sinn mache, erneut ein Rudelgucken anzubieten. "Das ist die Diskussionsgrundlage im Vorstand. Noch ist keine Entscheidung gefallen", so Schnelle. Klar sei, dass das Interesse größer als beim letzten Mal sein sollte. "Es würde wenig Sinn machen, ein Public Viewing für 40 bis 70 Leute anzubieten. Wir müssen nicht nur Security und Personal vorhalten, sondern auch in eine neue Leinwand investieren, da unsere Leinwand dem letzten Sturm zum Opfer gefallen ist", sagt Schnelle.

Neben der Agora wurde bei vergangenen Fußballturnieren auch in der Europahalle am Stadtmittelpunkt ein Rudelgucken veranstaltet. "Die Umsetzung von Public-Viewing-Veranstaltungen zur nächsten WM gestaltet sich schwierig", teilt die Forum GmbH auf Anfrage mit. In diesem Zeitraum habe man sowohl in der Stadt- als auch in der Europahalle bereits "fest vermietete Belegungen". Notwendige, enorme Umbaumaßnahmen für Folgeveranstaltungen in diesem Zeitraum seien zwar grundsätzlich machbar, "allerdings wirtschaftlich keineswegs darstellbar."
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