Friedhof als Denkmal? – Prüfauftrag an die Verwaltung erteilt

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Die Verwaltung wird den Antrag von Leonore Schröder prüfen, ob der alte katholische Friedhof in Henrichenburg, auf dem der Neubau des AWO-Kindergartens erfolgen soll, denkmalwürdig ist. Dies haben die Mitglieder des Bauausschusses am Donnerstag (11. Juni) einstimmig beschlossen.

Zuvor hatte Schröder hinterfragt, ob es sinnvoll sei, dass dieselbe Verwaltung, die ein Bauvorhaben plane, nun darüber entscheide, dass das Vorhaben möglicherweise verhindert werde.
Der Technische Beigeordnete Heiko Dobrindt bestätigte, dass die Aufgaben der Unteren Denkmalbehörde bei der Verwaltung lägen. Jedoch würden diese „nicht in eigener Entscheidungshoheit, sondern grundsätzlich im Benehmen mit dem Landschaftsverband in Münster“ erledigt.
Auch Philipp Röhnert, Leiter des Bereichs Stadtplanung, erklärte mit Bezug auf die bereits beschlossene Abrundungssatzung für das Friedhofsgelände, dass niemand Sorge haben müsse, „dass wir schon angefangen haben. Man trägt alle Fakten zusammen, auch die Denkmalwürdigkeit, und entscheidet dann am Ende.“
Ingo Boxhammer (Linke) fragte, ob der Landschaftsverband sich schon geäußert habe, was Röhnert verneinte. Schröder erklärte, dass sie die Rückmeldung habe, dass der Antrag in Münster und auch beim Kreis Recklinghausen bearbeitet werde.
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