Cidgem Kaya las im Café kostbar

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Cidgem Kaya, Ratsfrau für die Partei „Die Linke“, startete mit ihrer Lesung am 20.10.2016 furios in die neue Runde der Lesereihe „Frauen, die lesen, sind..“
„Ich habe für die nächsten Lesungen Politikerinnen angesprochen, um auf das Doppelwahljahr 2017 einzustimmen. Dies war bis jetzt auch die politischste Lesung, die es je in der Lesereihe gab“ so Karin Budahn-Diallo. Jede lesende Frau gestaltet den Abend auf ihre eigene Weise und lässt die Zuhörenden in ihre Bücher-/ Gedankenwelt eintauchen. Sie sind ganz frei in ihrer Bücherauswahl.

Frau Cidgem Kaya stellte Bücher vor, die sie sehr beeinflusst haben. Sie begann mit dem provokanten politischen Debattenbuch des international bekannten Globalisierungskritikers Jean Ziegler „Ändere die Welt!: Warum wir die kannibalische Weltordnung stürzen müssen“. Jean Ziegler prangert das System der Ausbeutung und damit Elend, Unterdrückung und Ungerechtigkeit an. Ziegler ruft dazu auf, die Welt zu verändern und zu einer sozialen Ordnung beizutragen, die nicht auf Beherrschung und Ausbeutung basiert. Seine Aussagen haben auch bei der Lesung zu einer politischen Diskussion mit aktuellen Bezügen geführt.

Mit dem zweiten Buch - einem Roman von Aslı Erdoğan „Die Stadt mit der roten Pelerine“ - ließ Frau Kaya die Zuhörenden in die Welt von Rio de Janeiro aus der Sicht einer introvertierten, jungen, türkischen Akademikerin Özgür eintauchen. Özgür führt nicht wie eine Touristin durch die Labyrinthe dieser Metropole, sondern wie eine Migrantin, die das zunächst Fremde als Vertrautes und Eigenes akzeptiert, aber auch an dieser Stadt und der Migration verzweifelt.

Am Ende waren sowohl die Lesende als auch die Zuhörenden mit dem interessanten frühen Abend zufrieden. Fans der Lesereihe äußerten: „Es war mal wieder eine ganz andere Lesung – nicht vergleichbar mit den vorherigen.“

Weitere Lesungen der Politikerinnen finden am 30. November 2016 mit Barbara Muhr, sachkundige Bürgerin der Partei „Die Grünen“ und am 31. Januar 2017 mit Kristina Grafen, Ratsfrau der SPD statt.
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