NRZ-Familientag: Eisbär Knut erstmals im Interview!

NRZ-Maskottchen Eisbär Knut mit Dinslakener Fans. Foto: Heinz Kunkel.
 
Foto: Heinz Kunkel.
Dinslaken: Trabrennbahn | Dass Knut eine kleine Schwäche für den Niederrhein hat, haben wir ja schon öfter erlebt.

Knut ist Kult und gibt, trotz seiner zahlreichen Auftritte für die NRZ, eigentlich gar keine Interviews. Seine Redaktionskolleginnen Corinna Zak und Katrin Martens können sich nicht erinnern, dass Knut überhaupt jemals ein Wort gesprochen hat.
Deshalb waren sie sehr verwundert, als Knut die höfliche Interview-Anfrage des Niederrhein Anzeigers spontan mit heftigem Kopfnicken zugesagt hat.

Wir haben uns natürlich riesig gefreut und wissen diese ganz besondere Ehre auch sehr zu schätzen. Bei der letzten gemeinsamen NA- und NRZ-Pressehaus Charity hatten wir alle einen wunderschönen Tag mit Knut.

Er konnte sich vor Autogrammwüschen kaum retten und ließ sich auch geduldig mit all den Kindern und Erwachsenen fotografieren, die sich schon lange auf ein persönliches Treffen mit „ihrem“ Lieblings-Eisbären gefreut hatten. Das war ganz schön anstrengend - selbst für einen Profi wie Knut.

Vielleicht hatte er uns ja auch deshalb in guter Erinnerung, weil wir ihm zwischen den Foto-Sessions unauffällig den Rücken gekrault und sein Fell auch immer schön glatt gestrichen haben, damit er auf den vielen Fan-Fotos nicht zuverwuschelt aussah.
Eis-Wasser satt und diverse, fischige Eisbären-Leckerli standen selbstverständlich auch immer für ihn bereit.

Lieber Knut, Eisbären sind ja eher als Einzelgänger bekannt, die einsam am Polarkreis jagen und fischen. Und selten die Eisscholle mit anderen teilen. Der Job als Zeitungs-Eisbär ist ja genau das Gegenteil?

Knut: Da muss sich irgendwann mal bei meinen Vorfahren ein Zirkusbär eingeschlichen haben, denn für mich stand eigentlich von Anfang an fest, dass ich lieber nicht allein im Kalten sitzen wollte.

Außerdem bin auch schon immer ziemlich neugierig gewesen. Als dann das Angebot als NRZ-Maskottchen kam, hab ich zugegriffen. So eine Chance bekommt man wohl nur einmal im Leben. Außerdem haben wir Klimawandel und das mit den Eisschollen und dem Fischen und Jagen sieht nicht gut aus. Bei der NRZ habe ich die Möglichkeit darauf aufmerksam zu machen.

Und gerade den Kindern von unserer Not am Polarkreis zu erzählen. Sie werden später viele Probleme lösen müssen und dazu müssen sie klug sein und sehr vieles wissen. In der NRZ habe ich mit meinen Kolleginnen jeden Tag eine ganze Seite, auf der wir über die verschiedensten Dinge und Ereignisse berichten können. Das tun wir auf möglichst einfache Weise, damit uns jeder sofort verstehen kann. Umkehrt können uns alle Kinder auch Fragen stellen und wir versuchen gemeinsam die richtigen Antworten zu finden.

Worauf freust Du Dich am meisten in Deinem Job?

Knut: Das kann ich gar nicht genau sagen, weil ich mich eigentlich für alles interessiere und Freude daran habe, Hintergründe und Zusammenhänge zu entdecken.
NRZ-Veranstaltungen sind mir natürlich immer am liebsten. Da treffe ich viele kleine und große Menschen - manchmal auch andere Tiere - und habe viel Spaß mit allen.
Bald bin ich auch wieder in Dinslaken beim NRZ-Familienfest auf der Trabrennbahn:
Am Sonntag, 2. Juni gehts da wieder rund mit vielen Spielen, Karussells, Ponys, lecker Essen und Trinken und vielen Info-Ständen. Auch ein sehr guter Freund will vorbeikommen: Ennatz, das Maskottchen vom MSV - da freu mich ganz besonders drauf.

Lieber Knut, herzlichen Dank, dass Du uns soviel von Dir erzählt hast. Wir sehen uns spätenstens am nächsten Sonntag. Und kämm Dich!
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