Wo wären wir geblieben

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  Dorsten: Martin Luther - Ketzer oder Reformator? Für mich war er ein Wegbereiter.

Wo wären wir geblieben, hätte es ihn nicht gegeben?

Die Geschichte zeigt, wie Christen vor ihm - während seiner Zeit - und noch Jahre nach der Reformation belehrt wurden. Es brauchte Zeit, um daran zu denken, das Evangelium so zu predigen, dass dem Menschen Gott als ein liebender Gott näher gebracht wurde, weg vom Fegefeuer, hin zur Nächstenliebe, um sie auch dann zu leben. Dann der Rückschlag! Im Jahr 2007 ließ Papst Benedikt XVI über die Medien verkünden: Die Kirchen der Reformation sind keine Kirchen im eigentlichen Sinn.

Die Autorin erinnert sich, als ihre Familie 1969 nach Dorsten zog, zur Schule angemeldet wurde. Es waren damals nur zehn evangelische Kinder in der katholischen Schule. Einmal in der Woche gab es Religionsunterricht, für alle evangelischen Kinder, von der fünften bis zur neunten Klasse. Dann zog noch eine evangelische Familie zu. Annerose Scheidig wurde zum Rektor gerufen, um dort zu bestätigen, dass ihr auf der katholischen Schule keinerlei Nachteile entstanden.
Zudem durfte sie am 31.10. eines jeden Jahres selbst entscheiden, ob sie den Reformationstag zu Hause oder in der Schule verbringen möchte. Eine positive Entwicklung für sie als Kind. Später begann sie zu hinterfragen, entdeckte die Unterschiede, sah, die Angst vor dem Fegefeuer war noch in den Köpfen und Herzen vorhanden!

Wo wären wir geblieben und wo sind wir heute?

Die buntgemischte Gedichtsammlung, mit einigen Prosatexten, möchte aufzeigen, wie sie Glaube versteht, erlebt, wie er sein sollte und wie er ist, wo noch Gräben vorhanden sind. Und eigentlich müsste die allgemeine Christenheit längst eins im Geist und im Streben sein, im Streben nach dem einen Ziel des Glaubens: am Ende wieder mit Gott, Jesus Christus und dem Heiligen Geist vereint zu sein. Denn sein Reich ist nicht von dieser Welt. Doch ...

• die Gesellschaft wird immer ungerechter
• der Reiche wird reicher, der Arme ärmer
• der Unglaube nimmt überhand

Wozu ist Kirche da, wenn nicht für die Armen, den Notleidenden, den Trostsuchenden? Für Almosen, Suppenküchen, Babyausstattung, Spielzeug, warme Decken, Hundefutter/ Tierarztrechnungen?
Sie soll das wahre Evangelium lehren, den Trost des Heiligen Geistes spenden und den Armen Kraft für den täglichen Lebenskampf geben. Aber wo ist der Heilige Geist? Weht er wirklich überall, und genau da, wo der Mensch es will? Oder weht er dort, wo Gottes Ordnung gelebt wird?
Wo Kirchenspaltung die Freiheit des Geistes raubt, kann da das wahre Evangelium gepredigt werden?
Martin Luther wollte keine Spaltung. Er hoffte auf Erkenntnis und Neubeginn.

Ihre ersten Gedichtsammlungen hat sie über einen Verlag veröffentlicht. Inzwischen hat sie das Selfpublishing für sich entdeckt. „Wo wären wir geblieben“, ISBN 978-3-7418-6840-5, 164 Seiten Gedichte und Prosa, 8 Euro. Ihr drittes Buch in diesem Jahr.

Als Selfpublisher hat sie bedeutend mehr Arbeit. Alles muss selbst gemacht werden, von der Textdatei bis hin zum Cover. Aber es macht Freude. Jetzt hofft sie auf rege Nachfrage. Die Bücher können bei Epubli/Berlin bestellt werden: www.epubli.de und über www.amazon.de.
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5 Kommentare
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ANA´ stasia Tell aus Essen-Ruhr | 20.12.2016 | 10:09  
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Annerose Bilzer aus Dorsten | 20.12.2016 | 12:57  
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ANA´ stasia Tell aus Essen-Ruhr | 20.12.2016 | 15:14  
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Annerose Bilzer aus Dorsten | 20.12.2016 | 16:44  
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ANA´ stasia Tell aus Essen-Ruhr | 20.12.2016 | 19:39  
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