Spannendes Krimidinner überzeugte mit tollen Schauspielern und Gaumenschmaus

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Die extra für das Krimidinner hergerichteten Räumlichkeiten im Heimathaus überraschten die Besucher mit einer tollen Atmosphäre. (Foto: Bludau)
 
Das gesamte Team der Kooperation zwischen Theatergruppe, Lekkerbeck und Pottkieker konnte überzeugen. Johannes Krümpel begrüßte die Gäste. Neben ihm Heiner Klomfaß und Detlev Müller. (Foto: Bludau)

Wulfen. Auch die zweite Auflage des „Krimidinners“ im Wulfener Heimathaus konnte auf ganzer Linie überzeugen. Nachdem das gewagte Experiment „Krimidinner“ des Heimatvereins im letzten Jahr auf so eine tolle Resonanz gestoßen war, gab es an diesem Wochenende die erfolgreiche Neuauflage.

Sowohl am Freitag, als auch am Samstagabend war das Heimathaus bis auf den letzten Platz ausgebucht. Gleich drei Gruppen des Vereins und einige freiwillige Helfer hatten sich wieder zusammengeschlossen und gemeinsam zum zweiten „Krimidinner“ mit allem Drum und Dran eingeladen. Dazu wurden die Räumlichkeiten toll hergerichtet und zu einer Theaterbühne mit Sternerestaurant verwandelt.

„Auch in diesem Jahr war das ‚Krimidinner‘ wieder eine gelungene Sache. Unsere Gäste waren sowohl von den tollen kulinarischen Speisen, als auch von der schönen Atmosphäre und den wirklich guten Schauspielleistungen überzeugt“, schwärmte Johannes Krümpel, der erste Vorsitzende des Vereins. Auch die zahlreichen Gäste zeigten sich begeistert. „Die Theatergruppe hat ganz toll gespielt. Wir haben bis zum Schluss mitgeraten, wer denn der Mörder ist. Es war wirklich ein sehr schöner Abend“, freute sich ein Ehepaar aus dem Publikum.

Die Theatergruppe unter der Regie von Heiner Klomfaß ließ bei diesem „Krimidinner“ mit dem Titel „Venezianische Nacht“ das Publikum wieder bis zum Schluss mit raten, wer denn der Mörder ist. In dem Stück ging es um die wohlhabende und etwas skurrile Witwe Margery Porter, gespielt von Hildegard Künsken, die mit ihrer Familie und Personal in einem großen Herrenhaus in England wohnt. Tochter Margo, Petra Vadder, ist gelangweilt von ihrem Eheleben und hat mehrere Liebhaber. Ihr Mann Elliot, dargestellt von Berthold Künsken, hat nichts zu sagen. Ihre Schwester Megan, Claudia Pötsch, spielt immer die zweite Geige und Megans Ehemann Seth, dargestellt von Dominik Cieplak, ist einer von Margos Liebhabern. Eine sehr explosive Mischung. Da ist es kein Wunder, dass bei einem von Margo geplanten Fest, dem „Venezianischen Maskenball“, Liebe, Lust und Gier von großer Bedeutung sind und der Tod eine große Rolle spielt.

Das Publikum wurde im Laufe des Abends durch die vier Akte geführt und konnte in den jeweiligen Pausen, in denen es die leckeren Gänge mit Essen gab, gemeinsam rätseln.

Während der Aufführung herrschte von den Gästen unbemerkt Hochbetrieb in der Küche. Unter Anleitung von Detlev Müller als Gruppensprecher der Kochtruppe Lekkerbeck wurden die erdachten Speisen jeweils frisch zubereitet. Noch vor dem ersten Akt gab es selbst gebackenes Baguette mit verschiedenen Dips und anschließend Ruhrpott-Kaviar als Salat von Belugalinsen. Als Vorspeise eine Sellerie-Senf-Cremesuppe mit Lachsstreifen und zum Hauptgericht Tafelspitz mal anders mit Zwiebelsauce, Gemüse und Serviettenknödeln.

Die Münsterländer Quarkspeise nach Lekkerbeck-Art gab es dann zum krönenden Abschluss des gelungenen Menüs. Natürlich hatten auch einige Gäste richtig geraten und als kleine Anerkennung gab es an jedem Abend zwei kleine Preise für Gewinner mit der richtigen Antwort. Diese mussten aber per Glücksfee ausgelost werden, da doch mehrere Gäste gut aufgepasst und richtig getippt hatten.
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