Lars Ehm: „Keine weiteren Schulschließungen in Dorsten“

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Das „Aktionsbündnis Wichernschule“ erweckt in der Diskussion vor dem Ratsbürgerentscheid (13. Dezember) den Eindruck, es könnten weitere Schließungen von Grundschulen drohen. So heißt es in einem Flyer des Bündnisses, „die beabsichtigte Schließung der Wichernschule ist nicht der erste, wird aber auch sicherlich nicht der letzte Versuch einer Schulschließung bleiben.“ Daraufhin hätten sich Eltern bei der Stadt gemeldet.

Der Behauptung des Aktionsbündnisses widersprich Lars Ehm als zuständiger Schuldezernent entschieden: „Abgesehen von der Wichernschule gilt das verbleibende und notwendige Grundschulsystem in der Flächenstadt Dorsten als gesetzt. Die größeren Ortsteile Altstadt, Hardt, Lembeck und Rhade, Altwulfen und Barkenberg sind ohne Grundschule ebenso wenig vorstellbar wie die kleineren Östrich, Altendorf-Ulfkotte und Deuten. Das ist Haltung der Verwaltung und darüber besteht auch Einigkeit in der Politik. In Holsterhausen und Hervest werden wir auch auf Dauer jeweils zwei Grundschulstandorte benötigen.“

Die Schließung der Wichernschule würde letztlich nur vollziehen, was der Gutachter zum Schulentwicklungsplan bereits 2010 vorgeschlagen hat, um schon damals bestehende Raumüberhänge abzubauen. Seinerzeit lautete die Empfehlung, die kleine Agatha II-Filial- und die Wichernschule aufzugeben. Der Gutachter hatte damals erklärt, die Stadt müsse ein Schulangebot in erforderlicher, aber zugleich finanziell vertretbarer Größenordnung sichern.

In der weiteren Schulplanung wird es darum nicht um Schließungen gehen. Um die bestehenden Standorte zu sichern, können aber konzeptionelle oder bauliche Veränderungen nötig werden. Ehm: „Ein gutes Beispiel ist hier die Grundschule in Deuten, die sich mit dem Umbau auf jahrgangsübergreifenden Unterricht der sinkenden Kinderzahl im Ortsteil stellt.“
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