Landesfilmfestival der Region Westfalen

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Preisträger/innen des Landesfilmfestivals der Region Westfalen. v.l.n.r. Heinz-Jürgen Krüger, Elke Nicklaus-Runtemund, Karl-Heinz Runtemund, Michael Preis, Dieter Strüwer, Manfred Krause, Manfred Friedrich, Birgit Mölle-Weber. (Foto: Günther Schmitz)
Das Landesfilmfestival NRW Frühjahr 2016 der BDFA-Region Westfalen
fand vom 27.02. bis 28.02.2016 im Mehrzwecksaal des Restaurants „Gasthaus Pape“ Flughafenstr. 66, 44309 Dortmund Brackel statt.

Aus dem Landesverband NRW der BDFA (Bundesverband Deutscher Filmautoren e.V.) -Region Westfalen wurden 18 Beiträge mit einer Gesamtlaufzeit von 230 Minuten gemeldet.

Insgesamt wurden 3 erste Preise, 4 zweite Preise, 5 dritte Preise, 6 Teilnahme Diplomen und 2 Sonderpreise vergeben. Außerdem erreichten 7 Produktionen die Weitermeldung zu den Bundesfilmfestspielen.

Drei Arbeiten des Dortmunder Filmklubs wurden zu den Bundesfilmfestivals weitergemeldet. 1 Film bekam zudem den Sonderpreis für den Besten Film.

Viel Lob wurde der Jury zuteil. Sie kritisierte teils hart, aber fair und konstruktiv. Nicht ganz einfach für manchen Filmer, die Jurymeinungen als Verbesserungsvorschläge aufzunehmen und in den künftigen Projekten umzusetzen. Neben der Entscheidung über den weiteren Werdegang der Filme ist aber gerade dies auch der Sinn jeder Jurydiskussion.

Die Dortmunder Gewinner:

Einen ersten Preis sowie den Sonderpreis des BDFA für den Film mit der höchsten Jurywertung bekam Michael Preis für seinen Reisefilm "ÄGYPTEN – VON LEBEN UND TOD". Eine Reise durch Ägypten bedeutet, dass man sich stets mit einem Bein in der Gegenwart, mit dem anderen in der Vergangenheit befindet. Die Begegnungen werden geprägt von den Gebetsrufen der Muezzins, dem wuseligen Treiben auf den Märkten, dem träge dahinfließenden Nil und den großartigen Kultbauten, die die Zeiten überdauert haben. Die Sorge um die Zeit nach dem Tod des Pharaos bestimmte das Leben der alten Ägypter. Shisha, Tee und Hieroglyphen, Erinnerungen an eine nachhaltige Reise, so Michael Preis.

Zweite Preise erhielten:

Die AV-Produktion, "vergehen und entstehen" von Birgit Mölle-Weber.
Sie beschreibt in ihrer Arbeit, Hoffnung zu finden durch den immerwährenden Kreislauf der Natur.

" PHOENIX-West ´Der morbide Charme´" von Karl-Heinz Runtemund und Elke Nicklaus-Runtemund. Die AV-Schau entstand im Rahmen eines Projektes der Gruppe „AudioVision Dortmund“. Unter dem Thema „Transformation PHOENIX“ wurden durch Foto-Composings sowie die bildnerische Umformung und Verfremdung der fotografischen Dokumentationen der Industrieruine neue Sichtweisen auf einen imaginären Übergangsprozess eröffnet.

Der Begriff „AV-Schau“ ist die Abkürzung von AudioVisions – Schau und bedeutet ein kreatives Zusammenspiel von Ton (audio = hören) und dem „stehenden Bild“ (vision = sehen).
Der Ton kann sich zusammensetzen aus: Musik, Sprache, Geräusche und O-Ton
Das Bild kann allein im Wechsel mit den Folgebildern auf der Leinwand stehen oder eine Komposition aus mehreren Bildern sein, die in der Überblendung wieder ein Bild, das sogenannte „Dritte Bild“ ergeben. Auf diese Weise kann durch eine kreative Gestaltung mit dem „Bilderfluss“ eine sogenannte „Zweite Ebene“ im Kopf des Betrachters entstehen….zum Beispiel eine „Vision“…

Dritte Preise bekamen:

Klaus-Dieter Lemm für seinen Naturfilm “Artenvielfalt im Quadrat“. Hier wurden tierische Geschichten rund um die Artenvielfalt im NABU-Naturgarten in Dortmund gezeigt.
Die Autorengemeinschaft Dagmar Uttich und Klaus-Dieter Lemm für “Dem Kiebitz eine Zukunft geben“ Dortmunds letzte Kiebitzkolonie;

Direkt nach der Bekanntgabe vom Juryleiter Klaus Krafft erhielten die Preisträger aus den Händen von Klaus Werner Voß, 1. Vorsitzender vom Filmklub Dortmund, die Urkunden, Siegermedaillen und Sonderpreise.
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