Lebendige Kunst

Anzeige

Leere Konservendosen werden zu Blumentöpfen und aus Euro-Paletten wachsen Salat und Kräuter: Das Gartenprojekt der beiden Kulturpädagoginnen Manuela Wenz und Birgit Mattern nimmt Fahrt auf.

So ist am Zaun der Berswordtschule am Ostpark ein Zaungarten entstanden, und die nächsten kostenlosen Kunstaktionen sind schon in Arbeit.

Bei der Aktion „Kopfsalat“ auf dem Sommerfest des Flüchtlingsheims am Ostpark sind über fünfzig originelle Dosengesichter aus Schrott entstanden. Jetzt prangen sie in einer Galerie am Zaun der Berswordt-Grundschule. Wie bei allen andern Aktionen, so wurden zum Beispiel aus Euro-Paletten im Flüchtlingsheim an der Roonstraße Hochbeete gebaut - ging es auch hier wieder um Up-Cycling für den gemeinschaftlichen „Garten auf Zeit“ auf dem Berswordtplatz.

Freitag Dosengesichter gestalten

Am kommenden Freitag bietet sich die Gelegenheit, noch weitere Dosengesichter zu gestalten. Dann nämlich steht von 15 bis 17 Uhr wieder der mobile Philoxenia-Kiosk auf dem Berswordtplatz und versucht Anwohner jeden Alters und jeder Kultur für das grüne Kunstprojekt zu begeistern.

Mittwoch gibt's essbare Kunst

Schon am Mittwoch (26.), von 15 bis 17 Uhr geht es am Kiosk um „Eßbare Kunst“. Zu Gast ist die Kunstpädagogin Silke Bachner, die mit interessierten Kindern und Erwachsenen aus frisch geernteten Gemüse und Obst Bilder gestaltet. Nachdem die Kunstwerke fotografiert festgehalten wurden, werden sie einfach aufgegessen. Die entstandenen Fotos werden anschließend einlaminiert und sind als Tischsets verwendbar.

Köpfe aus Ton

Am nächsten Mittwoch, 2. September, gestaltet Silke Bachner bepflanzbare Köpfe aus Ton. Sobald sie gebrannt sind, werden sie Teil von Stab-Skulpturen, die die Beete rund um den Berswordtplatz bevölkern sollen.
Die Initiatorinnen Birgit Mattern und Manuela Wenz zu der Aktion: „Wir sind beeindruckt, dass das Philoxenia cultura immer mehr Menschen im Viertel erreicht. Für Flüchtlinge, Kinder der beiden Grundschulen am Platz, Kita-Kinder und deren Eltern, aber auch für die unmittelbare Nachbarschaft sind wir inzwischen eine vertraute Erscheinung im Stadtbild. Der städtische Garten vor der eigenen Haustüre kann auch nur so funktionieren - durch die Beteiligung und die Begeisterung vieler Menschen hier vor Ort.“
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.